Euro unter Druck, da starke US-Daten den Dollar stützen

Euro unter Druck, da starke US-Daten den Dollar stützen
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Der Euro startete die Woche mit Verlusten und fiel gegenüber dem Dollar auf ein Zweimonatstief nahe der Marke von 1,1500. Haupttreiber bleibt die Stärke der US-Währung nach einem robusten Arbeitsmarktbericht: Die Beschäftigungszahlen für Mai übertrafen die Erwartungen deutlich, was Anleger dazu veranlasste, ihre Aussichten für die künftige Politik der Federal Reserve zu revidieren. 

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Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Safe-Haven-Assets angesichts eskalierender Spannungen im Nahen Osten, was den Dollar zusätzlich stützte.

Wirtschaft der Eurozone bereitet Sorgen

Der Druck auf den Euro verschärft sich aufgrund der sich verschlechternden wirtschaftlichen Aussichten in der Eurozone. Jüngste Daten zeigten eine Kontraktion des BIP in der Region im ersten Quartal 2026, was die Sorgen um die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung verstärkt. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen von Unternehmen und Verbrauchern gedämpft, und die Wachstumsaussichten erscheinen deutlich schwächer als in den Vereinigten Staaten.

EZB bereitet Entscheidung vor, doch der Markt bleibt skeptisch

Die Anleger konzentrieren sich nun voll auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank am 11. Juni. Der Markt erwartet eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte; dieser Schritt ist jedoch bereits eingepreist. Für den Euro sind die Kommentare von Christine Lagarde zur künftigen Ausrichtung wichtiger. Sollte die EZB keine klaren Signale für eine weitere Straffung geben, könnte der Druck auf die Gemeinschaftswährung auch nach der Zinserhöhung anhalten.

Kurzfristiger Ausblick

Kurzfristig dürfte EUR/USD unter Druck bleiben. Ein Durchbruch unter die starke Unterstützung bei 1,1600 deutet auf eine Bewegung in Richtung 1,1480–1,1460 hin, wo moderates Kaufinteresse entstehen könnte. Erholungen in Richtung 1,1600 könnten als Verkaufsgelegenheiten genutzt werden.

Mein Ausblick für den Euro bleibt, wie ich bereits in Euro hält wichtige Unterstützung, während der Markt auf EZB-Signale wartet feststellte, bärisch.

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