EUR/USD unter Druck, da der Dollar aufgrund von Fed-Erwartungen erstarkt

EUR/USD unter Druck, da der Dollar aufgrund von Fed-Erwartungen erstarkt
Euro

Das Paar EUR/USD bleibt nach seinem jüngsten Rückgang in Richtung der 1,1500-Marke unter Druck. Haupttreiber ist die Stärkung des US-Dollars angesichts widerstandsfähiger Makrodaten aus den Vereinigten Staaten. 

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Die jüngsten Beschäftigungsdaten übertrafen die Markterwartungen, was die Wahrscheinlichkeit erhöhte, dass die Federal Reserve an ihrem restriktiven Kurs festhalten wird, und die höheren Renditen von US-Staatsanleihen stützte.

Märkte warten auf Signale der EZB und US-Inflationsdaten

Zusätzlicher Druck auf den Euro resultiert aus der Vorsicht der Anleger vor den anstehenden US-Inflationsdaten und der Sitzung der Europäischen Zentralbank. Trotz der Erwartung relativ restriktiver Kommentare der EZB bevorzugen die Marktteilnehmer weiterhin den Dollar als renditestärkere Währung. Das Zinsdifferenzial zwischen der Fed und der EZB spricht weiterhin für den US-Dollar und begrenzt das Erholungspotenzial des Euro.

Technischer Ausblick bleibt moderat negativ

Nach dem Rückzug von den Mai-Hochs notiert EUR/USD nahe der Spanne von 1,1540–1,1550. Im vergangenen Monat ist das Paar um mehr als 2 % gesunken, was einen Stimmungsumschwung zugunsten des Dollars widerspiegelt. Der unmittelbare Widerstand befindet sich in der Zone von 1,1550–1,1560, während anhaltender Druck zu einem erneuten Test des Bereichs um 1,1500 führen könnte. Die kurzfristige Kursentwicklung wird maßgeblich von der EZB-Rhetorik und weiteren Signalen zur US-Geldpolitik abhängen.

Kurzfristiger Ausblick

Kurzfristig bleibt das Risikoprofil zugunsten weiterer Abwärtsbewegungen bei EUR/USD geneigt. Starke US-Daten und die Erwartung höherer Fed-Zinsen stützen den Dollar weiterhin. Eine nachhaltige Erholung des Euro würde entweder eine Abschwächung der US-Zinserwartungen oder deutlich restriktivere Signale der EZB erfordern, als der Markt derzeit eingepreist hat.

Ein Scheitern am Ausbruch über 1,1550–1,1560 deutet auf ein erhöhtes Risiko für zumindest einen erneuten Test der 1,1500 hin. Eine Bewegung über 1,1560 würde den Weg in Richtung 1,1580–1,1600 ebnen, wo der Euro erneut unter Verkaufsdruck geraten könnte. Wie bereits in Euro unter Druck, da starke US-Daten den Dollar beflügeln angemerkt, könnte die Zinsentscheidung der EZB die Dynamik des Paares erheblich beeinflussen.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.