Was den jüngsten Kursrückgang der AMD-Aktie ausgelöst hat

Was den jüngsten Kursrückgang der AMD-Aktie ausgelöst hat
AMD fällt heute um 6,97 % auf 457,35 $.

Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) schloss bei 457,35 $, was einem Rückgang von 6,97 % am Tag entspricht. AMD notiert unter seinem 20-Tage-gleitenden Durchschnitt (475,56 $), was auf kurzfristigen Druck hindeutet. Der Kurs liegt jedoch weiterhin deutlich über den 50-Tage- (364,41 $) und 200-Tage- (247,58 $) Durchschnitten, was eine mittelfristig und langfristig bullische Tendenz beibehält.

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Höhepunkte

  • AMD notiert unter seinem kurzfristigen moving average, was auf unmittelbaren Verkaufsdruck hinweist, behält jedoch eine bullische langfristige Trendstruktur bei.
  • Momentum-Indikatoren zeigen insgesamt eine mittelfristig und langfristig bullische Tendenz, signalisieren jedoch kurzfristige Erschöpfung und mögliche Korrekturbewegungen.
  • Die erwartete Preisspanne für fünf Tage liegt zwischen 400,18 $ und 543,11 $, mit einer wichtigen Unterstützung nahe 442,57 $. Ein Aufwärts-breakout ist sehr wahrscheinlich, sieht sich jedoch kurzfristiger Volatilität gegenüber.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht den starken Rückgang von AMD um 6,97 % als Warnsignal. Er stellt fest, dass der Kurs nun unter kurzfristigem technischem Druck steht und unter dem 20-Tage-Durchschnitt notiert, obwohl die längerfristige bullische Unterstützung erhalten bleibt. Kharitonov erkennt Anzeichen einer Erschöpfung der Dynamik, wobei Oszillatoren kurzfristige Schwäche anzeigen. Das Fehlen relevanter fundamentaler Nachrichten verstärkt seine Skepsis hinsichtlich der Nachhaltigkeit der bullischen Stimmung. „Ohne greifbare Impulse und bei sich kurzfristig verschlechternder technischer Lage überwiegt für AMD das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen gegenüber den unmittelbaren Chancen“, erklärt Kharitonov.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, ist der Ansicht, dass AMD trotz des jüngsten Rückgangs weiterhin eine starke bullische Struktur aufweist. Er verweist auf eine robuste Dynamik und Unterstützung durch alle wichtigen wöchentlichen Indikatoren, was auf weiteres Wachstum hindeutet. Karapetjanc betont, dass die mittel- und langfristigen Aussichten positiv bleiben und eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Aufwärtsbewegung besteht. „Anleger sollten die aktuelle Volatilität als Chance betrachten – das Fundament für einen weiteren Anstieg bei AMD ist fest verankert“, erklärt er.

Auseinanderlaufende Intraday-Verluste und Momentum-Signale deuten auf kurzfristige Erschöpfung hin

AMD notiert unter seinem 20-Tage-gleitenden Durchschnitt (475,56 $), was kurzfristigen Druck signalisiert, bleibt jedoch deutlich über den 50-Tage- (364,41 $) und 200-Tage- (247,58 $) gleitenden Durchschnitten und bestätigt damit die mittelfristig und langfristig bullische Struktur. Die nächste dynamische Unterstützung liegt auf dem Ichimoku Kijun-Niveau bei etwa 442,57 $, während der nächste bedeutende Widerstand in der Nähe des 50-Tage-gleitenden Durchschnitts liegt. Die Momentum-Signale sind gemischt: Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Average Directional Index (ADX) deuten auf einen zugrunde liegenden bullischen Trend auf Tages- und Wochenbasis hin, während die meisten kurzfristigen Oszillatoren einen nachlassenden Schwung oder kurzfristig überverkaufte Werte anzeigen. Der Relative Strength Index (RSI) bleibt mit 58,91 konstruktiv, aber Stochastic RSI und Commodity Channel Index (CCI) zeigen zunehmend neutrale bis überverkaufte Bedingungen. Der Bull/Bear Power (BBP) bei 6,02 signalisiert, dass Käufer weiterhin dominieren, obwohl die überkaufte Anzeige auf ein begrenztes kurzfristiges Aufwärtspotenzial hindeutet. Die Aktie ist am Tag um 6,97 % auf 457,35 $ gefallen, nachdem sie zum Handelsstart mit einer moderaten Aufwärtslücke von etwa 1,42 $ eröffnet hatte und dann in den unteren Bereich ihrer Tagesrange fiel. Die Intraday-Volatilität liegt bei hohen 13,07 % und spiegelt den deutlichen Druck nach der Eröffnung wider. Diese Intraday-Verluste stehen im Gegensatz zum übergeordneten bullischen Momentum und unterstreichen eine Divergenz, die auf eine Korrekturbewegung oder kurzfristige Erschöpfung hindeuten könnte.

Zuvor wiesen Analysten darauf hin, dass trotz kurzfristiger Abwärtsrisiken und erhöhter Volatilität der mittelfristige und langfristige Ausblick von AMD insgesamt bullisch blieb. Da der jüngste Handel weiterhin kurzfristigen Verkaufsdruck bei gemischten Momentum-Signalen zeigt, sollten Anleger beobachten, ob eine Konsolidierung oberhalb der dynamischen Unterstützung zu neuem Aufwärtsmomentum führt oder ob in den kommenden Sitzungen weitere Korrekturen auftreten.

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