Bundesnetzagentur startet Konsultation für Stromnetz-Ausbau bis 2037 und 2045
Mit dem zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans treibt die Bundesnetzagentur die Planung für den weiteren Ausbau des deutschen Stromübertragungsnetzes voran. Bis zum 24. August 2026 können Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange Stellungnahmen zu den vorgesehenen Maßnahmen und zusätzlichen Verbindungsprojekten abgeben.
Höhepunkte
- Die Bundesnetzagentur konsultiert bis 24. August den zweiten Entwurf des Netzentwicklungsplans mit 159 Ausbau-Maßnahmen für die Jahre 2037 und 2045.
- Von 159 vorgeschlagenen Maßnahmen hält die Behörde 118 aktuell für bestätigungsfähig, darunter fünf vorgezogene Projekte ursprünglich für 2045 auf 2037.
- Der Plan umfasst bis zu acht zusätzliche Offshore-Anbindungssysteme und neue Interkonnektoren zur Erreichung der Offshore-Windenergieziele und engeren europäischen Vernetzung.
Ausbauplan mit 159 Maßnahmen
Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, läuft die Konsultation des zweiten Entwurfs des Netzentwicklungsplans ab sofort bis zum 24. August. Der Plan richtet den Ausbau des Stromnetzes auf die Zieljahre 2037 und 2045 aus und soll Versorgungssicherheit, Energiewende und Kostendisziplin miteinander verbinden.Nach Angaben der Behörde haben die Übertragungsnetzbetreiber 159 Ausbaumaßnahmen vorgeschlagen. Die Bundesnetzagentur hält derzeit 118 davon für bestätigungsfähig, während sie bei den übrigen Vorhaben aktuell keine ausreichenden Beiträge für die notwendige weitere Stärkung des Übertragungsnetzes sieht.
76 Maßnahmen sind bereits im bestehenden Bundesbedarfsplangesetz oder in dessen derzeit laufender Überarbeitung enthalten. Zudem hat die Behörde fünf Maßnahmen, die ursprünglich erst für das Zieljahr 2045 vorgesehen waren, bereits für 2037 untersucht und vorläufig als bestätigungsfähig eingestuft.
Offshore-Anbindung und europäische Vernetzung
Der überarbeitete Entwurf sieht für den Ausbau der Windenergie auf See bis zu acht weitere Offshore-Anbindungssysteme bis 2037 vor. Aus Sicht der Bundesnetzagentur sind diese Verbindungen erforderlich, um die gesetzlichen Ausbauziele für Offshore-Windenergie zu erreichen.Zur Konsultation stehen außerdem Vorschläge für zusätzliche Interkonnektoren, die die europäische Energieversorgung enger vernetzen sollen, sowie eine weitere Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, erklärt, eine sichere und zuverlässige Stromversorgung, gut vernetzt mit den europäischen Nachbarn, sei essenziell, zugleich müssten die Kosten im Griff bleiben.
In unserem früheren Beitrag zur E.ON-Aktie (EOAN) haben wir die kurzfristige Kursentwicklung und die wichtigsten technischen Signale eingeordnet. Dabei stand eine gemischte Lage im Fokus: kurzfristig bullische Impulse treffen auf schwächere mittelfristige Trendindikatoren, während zentrale Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (u. a. um den 50-Tage-Durchschnitt) für Trader entscheidend bleiben.
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