Der Haupttreiber für den Rückgang des EUR/USD bleibt die Stärkung des US-Dollars nach den jüngsten Signalen der Federal Reserve. Die Aufsichtsbehörde ließ die Zinssätze unverändert; die aktualisierten Prognosen und die Marktinterpretationen der Fed-Rhetorik haben sich jedoch in Richtung einer restriktiveren Geldpolitik verschoben.
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Vor diesem Hintergrund notiert der US-Dollar-Index weiterhin nahe Mehrwochenhochs, während die Renditen von Staatsanleihen die Nachfrage nach dem Greenback stützen. Ein zusätzlicher Faktor, der den Euro belastet, ist das Fehlen klarer Signale der Europäischen Zentralbank bezüglich einer weiteren geldpolitischen Straffung nach ihrer jüngsten Zinsentscheidung.
Euro verliert nach EZB-Sitzung an Unterstützung
Obwohl die EZB kürzlich die Zinsen angehoben hat, wertete der Markt die Entscheidung als unzureichend hawkish. Gleichzeitig senkte die Zentralbank ihre Wirtschaftswachstumsprognosen für die Eurozone, was den Spielraum für weitere Straffungen einschränkt. Analysten stellen fest, dass das Zinsdifferenzial zwischen den USA und der Eurozone weiterhin den Dollar begünstigt, während die anhaltenden Risiken für die europäische Wirtschaft die Nachfrage nach der Gemeinschaftswährung dämpfen.
Technischer Ausblick: Verkäufer behalten die Kontrolle
Der EUR/USD handelt weiterhin innerhalb einer bärischen Struktur. Dem Paar gelang es nicht, sich oberhalb der Zone von 1,1580–1,1600 zu etablieren, die zuvor als Unterstützung fungierte und nun zum Widerstand geworden ist. Der Preis bleibt unter dem langfristigen gleitenden Durchschnitt, während eine Serie tieferer Hochs bestätigt, dass das bärische Momentum intakt bleibt. Der aktuelle Rückgang in Richtung des Bereichs von 1,1490–1,1500 deutet auf einen erneuten Test der unteren Begrenzung der Range hin.
Wichtige Niveaus und kurzfristiges Szenario
Die nächste Unterstützung befindet sich in der Zone von 1,1460–1,1480. Ein Durchbruch unter diesen Bereich würde den Weg in Richtung 1,1400–1,1420 ebnen. Um ein nachhaltigeres bullisches Momentum wiederherzustellen, muss der Euro einen Anstieg über 1,1580–1,1600 sichern, was dann den Bereich von 1,1780–1,1840 in den Fokus rücken würde. Solange der Dollar weiterhin Unterstützung durch die Erwartung einer restriktiveren Federal Reserve erhält und der EUR/USD unter den wichtigen mittelfristigen Widerstandsniveaus bleibt, ist das Basisszenario, wie ich bereits in EUR/USD konsolidiert unter Widerstand, während Märkte auf Fed-Zinsentscheidung warten anmerkte, ein anhaltender Abwärtssdruck mit dem Risiko neuer lokaler Tiefs.
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