BAFA kündigt Energietag 2026 mit Fokus auf neue Energiegesetze und Förderprogramme an
Vor dem Hintergrund geplanter energiepolitischer Änderungen richtet das BAFA am 15. September 2026 seinen 7. Energietag in Frankfurt am Main aus. Die Veranstaltung behandelt die Folgen neuer Regeln für Unternehmen, Kommunen und Energieberatende und ist sowohl vor Ort als auch per Live-Stream zugänglich.
Das Wichtigste
- Der BAFA-Energietag 2026 bietet über 20 Vorträge und Workshops zu Energieeffizienzgesetz, Gebäudemodernisierungsgesetz und Industriestrompreis mit Fokus auf praktische Auswirkungen.
- Das Programm adressiert Unternehmen und Kommunen, indem es Änderungen bei Förderprogrammen, regulatorischen Anforderungen und Umsetzungsstrategien in den Mittelpunkt stellt.
- Die Teilnahmegebühr beträgt 295 Euro vor Ort beziehungsweise 99 Euro online; die Veranstaltung findet in Frankfurt sowie per Livestream statt.
Programm zu Gesetzen, Förderung und Industriestrompreis
Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitteilt, umfasst der BAFA-Energietag 2026 mehr als 20 Vorträge und Workshops zu aktuellen energiepolitischen Vorhaben. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Energieeffizienzgesetz, das Gebäudemodernisierungsgesetz und der neue Industriestrompreis sowie deren praktische Auswirkungen auf den Arbeitsalltag und auf bestehende Förderprogramme.Das Programm ist in mehrere Foren gegliedert. Forum A befasst sich mit Prozesswärme, einem Vortrag des BMWE und Praxisbeispielen zur EEW-Förderung. Forum B widmet sich dem Gebäudemodernisierungsgesetz mit Beiträgen des BMWE und angewandter Forschung. In Forum C stellen BMWE und BAFA den beihilferechtlichen Hintergrund und die Rahmenbedingungen des neuen Industriestrompreises vor. Forum D behandelt die Dekarbonisierung der Fernwärme, die kommunale Wärmeversorgung und die BEW-Förderung.
Parallel dazu stehen BAFA-Expertinnen und -Experten in kompakten Workshops für den direkten Austausch bereit. Dort geht es um Energieaudits, Energie- und Umweltmanagementsysteme nach EDL-G und EnEfG, die Besondere Ausgleichsregelung, die Bundesförderung für effiziente Gebäude, BEG, sowie die Energieberatung für Nichtwohngebäude, EBN.
Relevanz für Unternehmen und Kommunen
Die diesjährigen Schwerpunkte zeigen, dass die Veranstaltung stark auf die Umsetzungsfolgen neuer energiepolitischer Vorgaben für Wirtschaft und öffentliche Hand ausgerichtet ist. Für Unternehmen, Kommunen und Beratende sind vor allem Änderungen bei Förderkulissen, regulatorischen Anforderungen und praktischen Lösungsansätzen relevant.Den energiepolitischen Rahmen setzt Stephanie von Ahlefeldt, Leiterin der Abteilung II Wärme, Wasserstoff und Effizienz im BMWE, mit einem Statement zu aktuellen Entwicklungen. Die fachliche Keynote hält Prof. Dr. Karen Pittel, Leiterin des ifo Zentrums für Energie, Klima und Ressourcen sowie Professorin an der LMU München.
Für die Teilnahme verlangt das BAFA einen Kostenbeitrag von 295 Euro einschließlich Catering, die Online-Teilnahme kostet 99 Euro. Die Anmeldung steht allen Interessierten offen, die Veranstaltung findet in Frankfurt am Main statt und wird zusätzlich live im Internet übertragen.
In unserem früheren Beitrag zum Gebäudemodernisierungsgesetz ging es um die Neuausrichtung der Heizungsregeln im Gebäudebestand und den technologieoffenen Rahmen für die Heizungswahl. Wir haben erläutert, dass beim Austausch alter Anlagen unter Bedingungen wieder Gas- und Ölheizungen möglich sind, zugleich aber ab 2029 strengere Vorgaben zu steigenden Anteilen klimafreundlicher Brennstoffe gelten. Außerdem ordneten wir ein, welche Folgen das für Planungssicherheit, Förderbedingungen (unter anderem im Umfeld der BEG) und die Erreichung von Klimazielen haben kann.
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