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Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), betont in seiner neuesten Kolumne die Notwendigkeit einer radikalen ''Gleichstellung'', um die niedrige Geburtenrate in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Er argumentiert, dass es nicht ausreiche, lediglich höhere Einkommen für Eltern zu fordern. Stattdessen sei eine umfassende Strategie für mehr Gleichstellung erforderlich, um das demografische Problem des Landes zu lösen. Dabei legt Fratzscher den Fokus nicht nur auf wirtschaftliche Aspekte, sondern auch auf gesellschaftliche Strukturen, die einer höheren Geburtenrate im Wege stehen.
Fratzschers Forderung nach umfassender Gleichstellung reiht sich in seine fortlaufende Analyse sozialpolitischer Herausforderungen ein. Bereits in seiner kritischen Betrachtung der aktuellen Rentenregelung hat er auf strukturelle Nachteile für Frauen und unausgewogene wirtschaftliche Anreize hingewiesen, die mit den aktuellen Debatten um Gleichstellung und Demografie eng verknüpft sind.