Monika Schnitzer fordert einheitliche Regeln und Kapitalmarktunion für europäische Wettbewerbsfähigkeit

Monika Schnitzer fordert einheitliche Regeln und Kapitalmarktunion für europäische Wettbewerbsfähigkeit
Schnitzer fordert Kapitalmarktunion für Europa

Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, betont die Bedeutung eines stärker integrierten Binnenmarkts für Europa.

Sie hebt hervor, dass ''wirklich einheitliche Regeln für Firmengründungen in allen 27 EU-Staaten'' und die Schaffung einer ''Kapitalmarktunion'' entscheidend sind, damit Europa mit wirtschaftlichen Großmächten wie China und den USA konkurrieren kann. In ihrem Hinweis verweist sie auf das neu veröffentlichte Europakapitel im Gutachten 2025/26, das konkrete Vorschläge zur Stärkung der europäischen Wirtschaft enthält.

Schnitzer’s Einschätzung zur dringend benötigten Vertiefung des europäischen Binnenmarkts reiht sich ein in ihre kontinuierlichen Analysen zur wirtschaftlichen Neuorientierung. Bereits im Kontext des Transformationsdrucks betonte sie den besonderen Handlungsbedarf beim Strukturwandel in Baden-Württemberg und mahnte entschlossene Maßnahmen zur Anpassung an. Ebenso hat sie im Hinblick auf internationale Wettbewerbsfähigkeit die begrenzte Wirkung globaler Ölreservenfreigaben auf die Märkte kritisch bewertet–ein Thema, das die Verflechtungen und Abhängigkeiten europäischer Volkswirtschaften zusätzlich unterstreicht.

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