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Isabella M Weber, Wirtschaftswissenschaftlerin und Expertin für Preisbildung, weist auf erneut stark gestiegene Raffineriemargen in der Ölindustrie hin. Sie betont, dass die aktuellen Entwicklungen ein deutliches Beispiel für ''Kriegsprofite'' darstellen. Weber spricht sich entschieden für die Einführung von ''Übergewinnsteuern auf Ölförderung'' und ''Margenbegrenzungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette'' bis hin zu den Tankstellen aus. Ziel sei es, exzessive Gewinne im Zuge geopolitischer Krisen einzudämmen und die Verbraucher stärker zu schützen.
Die aktuellen Forderungen nach Übergewinnsteuern und Margenbegrenzungen reihen sich in eine umfassendere Debatte über staatliche Eingriffe zur Stabilisierung von Energiemärkten ein, wie bereits die Diskussion um die Freigabe strategischer Ölreserven zur Preisregulierung in Deutschland verdeutlicht hat. Zugleich spiegelt Webers Position das anhaltende Interesse an strukturellen Antworten auf Inflation und an Konzepten einer antifaschistischen Wirtschaftsordnung wider, die sie auch im akademischen Kontext der London School of Economics vertieft hat.