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Thorsten Benner, Direktor des Thinktanks Global Public Policy Institute, hebt die Aussagen von Martin Herrenknecht, dem renommierten deutschen Tunnelbohrer-Unternehmer, hervor. Herrenknecht gilt nicht als typischer China-Skeptiker oder Gegner marktwirtschaftlicher Prinzipien.
Benner betont, dass insbesondere jene, die den ''China-Schock'' unterschätzen und an die ''Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit ohne Schutzmaßnahmen'' glauben, die jüngsten Einschätzungen Herrenknechts aufmerksam lesen sollten. Hintergrund ist die zunehmende Konkurrenz chinesischer Unternehmen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Experten mahnen zur differenzierten Analyse und weisen auf die Bedeutung gezielter wirtschaftspolitischer Maßnahmen hin, um den ''Wirtschaftsstandort Deutschland'' nachhaltig zu stärken.
Benner hat zuvor auf die Kritik an Unternehmen hingewiesen, die auf ungleiche Marktbedingungen durch den chinesischen Staatskapitalismus aufmerksam machen. In einer weiteren Analyse betonte er den Einsatz deutscher Technologien zur Kohleverwertung in der Petrochemie. Beide Themen zeigen die wachsende Relevanz chinesischer Konkurrenz in Schlüsselindustrien.