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Arbeitsmarktexperten schlagen Alarm angesichts der wachsenden Diskrepanz zwischen Arbeitskosten und Produktivitätsentwicklung in Deutschland.
Dr. Daniel Stelter, Ökonom und Publizist, verweist unter Berufung auf Daten des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall darauf, dass zwischen 2015 und 2025 die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde um ''41 Prozent'' gestiegen sind, während die reale Stundenproduktivität im gleichen Zeitraum lediglich um ''17 Prozent'' zulegte. Stelter hebt hervor, dass diese Entwicklung ''einen erheblichen Anpassungsbedarf offenlegt'', der für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen von großer Bedeutung sei. Die Zahlen verdeutlichen laut Experten die Herausforderungen, vor denen der Industriestandort Deutschland steht, insbesondere im internationalen Vergleich.
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Stelter hatte zuvor bereits auf den zunehmenden Trend zur Deindustrialisierung in Deutschland hingewiesen und zur wirtschaftlichen Kurskorrektur gemahnt, wie aus seinem Beitrag über die Risiken für den Standort hervorgeht. In einem weiteren Artikel analysierte er die unterschiedlichen Energiepolitiken und Industriestrategien asiatischer Länder wie China, Taiwan, Südkorea und Japan im internationalen Vergleich und stellte Unterschiede zu Deutschland heraus. Die Diskussion um Arbeitskosten und Produktivität reiht sich damit in die länger anhaltende Debatte über die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie ein.