SEC skizziert die SEC-CFTC-Harmonisierungsagenda für Handel, tokenisierte Wertpapiere und 23-by-5-Märkte
Die SEC treibt eine umfassende Agenda zur Marktstruktur voran, die auf eine engere Abstimmung mit der CFTC, neue Regeln für tokenisierte Wertpapiere und Vorbereitungen für verlängerte Handelszeiten im Aktienmarkt abzielt. Diese Initiative wird als Weg präsentiert, um regulatorische Hürden für Registrierte zu senken und gleichzeitig den Anlegerschutz zu wahren, während neuartige Produkte durch sich überschneidende U.S.-Aufsichtsregime geführt werden.
Höhepunkte
- Die Abteilung für Handel und Märkte der SEC entwickelt gemeinsam mit der CFTC einen Rahmen für tokenisierte Wertpapiere und plant bis Jahresende den Übergang zu 23-Stunden-an-5-Tagen-Aktienmarktoperationen.
- SEC und CFTC überprüfen gemeinsam Bereiche wie die Meldung von Swap-Daten und Produktdefinitionen, wobei die Öffentlichkeit um Stellungnahmen gebeten wird, um überlappende Vorschriften zu klären und abzustimmen.
- Die ungeklärte regulatorische Behandlung von unbefristeten Futures, insbesondere für digitale Vermögenswerte, bleibt nach der Genehmigung der CFTC für Kalshi, Bitcoin-Perpetuals als Futures-Kontrakte zu handeln, weiterhin umstritten.
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Regulatorische Prioritäten und Fokus auf Harmonisierung
Wie von der Securities and Exchange Commission berichtet, erklärt Jamie Selway, Direktor der Division of Trading and Markets, dass die Behörde unter Chairman Atkins an einem Rahmenwerk zur Listung und zum Handel von tokenisierten Wertpapieren arbeitet, an der Koordination mit der CFTC bei sich überschneidenden Regeln, am Übergang zu 23-by-5-Aktienmarktoperationen bis Ende dieses Jahres sowie an Empfehlungen zur Modernisierung von Regeln, einschließlich Reg NMS und dem Consolidated Audit Trail.Selway sagt, eine effektive Harmonisierung solle die Effizienz und Flexibilität für Registrierte verbessern und Innovationsbarrieren senken. Er verweist auf parallele Überprüfungen neuer Produkte durch SEC und CFTC, darunter den Antrag der CME auf eine Ausnahmegenehmigung für den Handel mit Single-Stock-Futures mit Barausgleich und P.M.-Abrechnung sowie die Genehmigung des SEC am 22. Mai für den Vorschlag von Nasdaq PHLX, bar abgerechnete Bitcoin-Indexoptionen zu listen und zu handeln.
Die Abteilung hat die Berichterstattung über Swap- und wertpapierbasierte Swap-Daten, Portfolio-Margining und Produktdefinitionen als erste Bereiche identifiziert, in denen die beiden Regelwerke möglicherweise unklar oder nicht kompatibel sind. Selway fordert öffentliche Rückmeldungen von Marktteilnehmern, Kunden und Gegenparteien, um die Regeln abzustimmen und regulatorische Hürden zu verringern.
Digitale Anlageprodukte und Anlegerschutz
Selway sagt, eine ungelöste Frage sei der rechtliche Status von Perpetual Futures, Produkten, die außerhalb des U.S.-Regulierungsrahmens, insbesondere im Bereich digitaler Vermögenswerte, weit verbreitet sind. Er merkt an, dass Expertenmeinungen weiterhin geteilt sind, ob solche Instrumente nach geltendem Recht als Terminkontrakte oder Swaps behandelt werden sollten, während die jüngste Genehmigung des CFTC für den Vorschlag von Kalshi, Bitcoin-Perpetuals als Terminkontrakt zu handeln, auf weitere Branchendebatten in den kommenden Monaten hindeutet.Er warnt zudem, dass die Harmonisierung aufgrund des intensiven Wettbewerbs am Markt und hoher wirtschaftlicher Interessen nicht einfach sein wird. In seinen Ausführungen sagt Selway, der Prozess werde Geduld und langfristiges Denken von Unternehmen und Investoren erfordern und fügt hinzu, dass Venue Shopping und unrealistische Erwartungen die Bemühungen schwächen könnten.
Selway stellt das übergeordnete politische Ziel in den Kontext des Anlegerschutzes und sagt, Regulierungsbehörden und Marktteilnehmer müssten Investieren von Glücksspiel unterscheiden und übermäßige Hebelwirkung für unerfahrene Kunden vermeiden. Erfolgreiche Harmonisierung solle echte Innovation unterstützen und gleichzeitig die Anleger im gesamten U.S.-Kapitalmarkt schützen.
Unsere frühere Berichterstattung über AI-gestützte Cybersicherheitsrisiken im U.S.-Finanzsektor hob Senatorin Elizabeth Warrens Forderung hervor, das Finanzministerium solle die Cyber-Resilienz der Banken stärken, da fortschrittliche AI-Tools die Anfälligkeit für Angriffe erhöhen. Der Artikel betonte Vorschläge für strengere Aufsicht, stärkere Kontrolle von Drittanbietern und verbesserten Informationsaustausch über Bedrohungen und argumentierte, dass Cyber- und operationelle Risikokontrollen ein zentraler Bestandteil der Finanzaufsicht bleiben sollten, auch wenn die politischen Debatten über Deregulierung und Innovation andauern.
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