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Bitcoin wird nach einer scharfen Korrektur von seinem Rekordhoch von 126.100 $ Ende 2025 knapp unter der Marke von 70.000 $ gehandelt, so dass die Anleger geteilter Meinung sind, ob das Schlimmste des Abschwungs vorüber ist.
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In den ersten 50 Tagen des Jahres 2026 hat die Kryptowährung rund 23 % verloren und damit den schwächsten Start in ein Jahr aller Zeiten hingelegt. Es gibt jedoch erste Anzeichen für eine Stabilisierung inmitten einer extrem rückläufigen Stimmung.
Nachdem Bitcoin Anfang des Monats auf fast $60.000 gefallen war - ein Rückgang von mehr als 50% gegenüber seinem Höchststand - hat er sich erholt und ist wieder in Richtung $68.000 geklettert. Dennoch bleibt die $70.000-$71.000-Zone eine bedeutende Barriere, die Erholungsversuche immer wieder stoppt.

BTC-Preis-Dynamik. Quelle: TradingView
Kurzfristige Charts zeigen eine zunehmende Dynamik, aber der Widerstand zwischen $68.500 und $69.500 begrenzt weiterhin das Aufwärtspotenzial. Ein nachhaltiger Anstieg über 70.000 $ würde sowohl eine psychologische als auch eine technische Wende signalisieren und möglicherweise den Weg in Richtung 72.000 $ eröffnen. Umgekehrt könnte ein Scheitern oberhalb von $68.500 den Verkaufsdruck erneuern und zu einem weiteren Test der $60.000-Marke führen.
Die Marktaktivität ist deutlich zurückgegangen. Das Volumen des Kassahandels ist stark zurückgegangen, die Derivatpositionen wurden reduziert, und die Finanzierungssätze bleiben gedämpft. Laut K33 Research ähnelt die derzeitige Situation früheren späten Bärenmarktphasen, die eher durch eine lang anhaltende Seitwärtsbewegung als durch eine rasche Erholung gekennzeichnet waren.
On-Chain-Daten sorgen für weitere Komplexität. CryptoQuant berichtet, dass 64 % der Börsenzuflüsse jetzt von den 10 größten Depots nach Volumen stammen - der höchste Stand seit 2015 - was darauf hindeutet, dass große Inhaber einen Großteil der jüngsten Verkaufsaktivitäten antreiben.
Gleichzeitig sind die gesamten Börsenzuflüsse von einer Anfang Februar verzeichneten Spitze von etwa 60.000 BTC auf etwa 23.000 BTC im Sieben-Tage-Durchschnitt gesunken, was darauf hindeutet, dass die akuteste Phase der Kapitulation vorbei sein könnte. Die Zuflüsse von Stablecoins, die häufig als Maß für die Kaufkraft angesehen werden, sind gegenüber den Höchstständen von Ende 2025 deutlich zurückgegangen, was auf eine geringere Liquidität auf dem Markt hindeutet.
Trotz der allgemeinen Zurückhaltung hält die Akkumulation von Walen an. On-Chain-Analyst Ali Martinez stellte fest, dass große Inhaber innerhalb von sieben Tagen mehr als 30.000 BTC erworben haben, was auf ein selektives langfristiges Vertrauen hindeutet, auch wenn die Stimmung im Einzelhandel weiterhin gedrückt ist.
Die Daten von Google Trends zeigen, dass die Suchanfragen nach "Bitcoin ist tot" in diesem Monat ein Rekordhoch erreicht haben - ein Muster, das in der Vergangenheit eher mit Markttiefs als mit Markthochs zusammenfiel.
Abgesehen von der Preisdynamik bleibt Bitcoin ein zentrales Thema in breiteren wirtschaftlichen Diskussionen. Gesetzgeber in Missouri haben einen Gesetzesentwurf zur Schaffung eines spendenbasierten "Bitcoin Strategic Reserve Fund" eingebracht, während politische Persönlichkeiten im Ausland vorgeschlagen haben, Bitcoin in nationale Reservestrategien einzubinden.
Der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, argumentierte kürzlich, dass Länder, die digitale Vermögenswerte nutzen, in den nächsten zehn Jahren ein stärkeres Wirtschaftswachstum verzeichnen könnten, was den zunehmenden globalen Wettbewerb um Kryptokapital verdeutlicht.
Bitcoin befindet sich nach wie vor in einer kritischen Konsolidierungsphase knapp unter 70.000 $, in der Anzeichen für eine Stabilisierung gegen anhaltenden Makro- und Liquiditätsdruck abgewogen werden. Während die Anhäufung von Walen und extreme Angstwerte auf einen möglichen Bodenbildungsprozess hindeuten, deuten starker Widerstand und vorsichtige Börsenströme darauf hin, dass die Volatilität noch lange nicht vorbei ist. Die kommenden Wochen werden wahrscheinlich darüber entscheiden, ob Bitcoin nach oben in den Erholungsbereich ausbricht oder wieder auf niedrigere Unterstützungsniveaus zurückkehrt, bevor sich ein dauerhafterer Aufschwung bildet.
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