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Das Königreich Bhutan hat in den letzten Tagen eine Reihe großer Bitcoin-Transaktionen durchgeführt und dabei beträchtliche Summen zwischen Adressen transferiert. Die Aktivität hat die Aufmerksamkeit von Analysten auf sich gezogen, da das Land eine der wenigen souveränen Einheiten ist, die direkt mit BTC arbeiten.
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Die Art dieser Transaktionen deutet auf eine mögliche Anpassung bei der Verwaltung der Kryptowährungsreserven des Landes hin.
Laut Arkham Intelligence hat Bhutan in den letzten 24 Stunden Bitcoin im Wert von etwa 72,3 Millionen Dollar bewegt. Davon wurden etwa 44,4 Millionen Dollar an zwei unbekannte Wallets gesendet. Die Transaktionen stammten von Adressen, die mit Druk Holding & Investments verbunden sind, dem Staatsfonds, der die digitalen Vermögenswerte des Landes verwaltet.
Unabhängig davon wurden rund 20,5 BTC (etwa 1,52 Millionen US-Dollar) an die OTC-Plattform QCP Capital überwiesen. Solche Überweisungen werden in der Regel für große außerbörsliche Transaktionen verwendet.
Seit Anfang des Jahres haben die Bitcoin-Transfers insgesamt 110 Millionen Dollar überschritten. Die aktuellen Bestände werden auf etwa 4.453 BTC (etwa 330 Mio. $) geschätzt, gegenüber mehr als 13.000 BTC auf dem Höchststand von 2024.
Bemerkenswert ist, dass seit über einem Jahr keine größeren Zuflüsse zu den zugehörigen Wallets verzeichnet wurden. Dies könnte auf eine Pause oder eine deutliche Verlangsamung der Bergbauaktivitäten hindeuten.
Bhutan baute seine Bitcoin-Reserven in erster Linie durch Bergbau und die Nutzung überschüssiger Wasserkraft auf. Dieser Ansatz ermöglichte es dem Land, BTC zu akkumulieren, ohne auf den offenen Markt zu gehen.
In dieser Hinsicht hebt sich Bhutan von anderen Ländern ab, von denen die meisten Bitcoin entweder durch Beschlagnahmungen oder direkte Käufe erhalten haben. Im Fall von Bhutan beruhte die Strategie auf systematischem Mining.
Diese Dynamik scheint sich nun zu verschieben. Rückläufige Bestände und laufende Transfers könnten auf eine aktivere Vermögensverwaltung hinweisen, einschließlich teilweiser Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursgewinnen.
Die Maßnahmen Bhutans verdeutlichen einen breiteren Trend: Regierungen beginnen, Krypto-Vermögenswerte aktiver zu verwalten, anstatt sie nur zu halten. Dies bringt den Kryptomarkt näher an die traditionellen Praktiken der Reservenverwaltung heran.
Solche Transaktionen können zu kurzfristigem Verkaufsdruck führen, insbesondere wenn die Mittel über OTC-Desks geleitet werden. Im Vergleich zur Gesamtliquidität des Bitcoin-Marktes bleibt der Umfang jedoch relativ gering.
Gleichzeitig stärkt die Beteiligung von Staaten das institutionelle Narrativ rund um Kryptowährungen. Neben Bhutan halten auch die USA (hauptsächlich beschlagnahmte Vermögenswerte) und El Salvador, das weiterhin Bitcoin anhäuft, bedeutende BTC-Bestände.
Wenn solche Transaktionen häufiger werden, könnten sie die Volatilität erhöhen, aber auch zur Marktreife beitragen, da mehr Teilnehmer strukturierte Vermögensverwaltungsstrategien anwenden.
Früheren Berichten zufolge entwickelt auch Bhutan seine digitale Wirtschaft und hat ein "goldenes Visum"-Programm für digitale Nomaden aufgelegt. Antragsteller müssen 10.000 USD in TER-Tokens auf ein Konto bei der DK Bank einzahlen und eine jährliche Gebühr von 2.800 USD entrichten. Dies unterstreicht die breitere Strategie des Landes, neben der Verwaltung von Kryptowährungsreserven auch globales digitales Kapital anzuziehen.