Scaramucci: Die institutionelle Nachfrage hat den Bitcoin-Zyklus nicht unterbrochen

Scaramucci: Die institutionelle Nachfrage hat den Bitcoin-Zyklus nicht unterbrochen
Bitcoin-Rückgang hängt mit Gewinnmitnahmen nahe der 100.000-Dollar-Marke zusammen

Der aktuelle Bitcoin-Rückgang lässt sich durch den klassischen Vier-Jahres-Zyklus erklären. Dies ist die Ansicht von Anthony Scaramucci, Chef von SkyBridge Capital.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Ihm zufolge spielten frühe Investoren und Großanleger eine Schlüsselrolle. Viele von ihnen begannen um die 100.000-Dollar-Marke herum mit Gewinnmitnahmen. Diese Marke wurde für einen Teil des Marktes zu einem psychologischen Ausstiegspunkt. Infolgedessen nahm der Verkaufsdruck zu. Trotz der Zuflüsse von institutionellem Kapital ist der Zyklus nicht verschwunden. Er ist nur weniger volatil geworden.

Institutionelle Anleger haben den Markt aufgeweicht, aber nicht verändert

Scaramucci stellte fest, dass börsengehandelte Fonds und institutionelle Anlagen die Heftigkeit der Kursschwankungen verringert haben. Allerdings haben sie die grundlegende Marktdynamik nicht beseitigt. Hinzu kommt, dass der Glaube der Anleger an den Zyklus selbst dessen Wirkung verstärkt.

Dies führt zu einer sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiung. Im Jahr 2025 erwartete der Markt angesichts der Politik von Donald Trump und der Unterstützung für die Kryptoindustrie einen Anstieg auf 150.000 US-Dollar. Stattdessen kam es zu einer scharfen Umkehr. Nachdem Bitcoin 126.000 $ erreicht hatte, fiel er auf 60.000 $. Damit wurde der optimistische Konsens gebrochen.

Der Markt bewegt sich entgegen den Erwartungen der Anleger

Laut Scaramucci bewegt sich der Markt oft entgegen den Erwartungen der Masse. Als Beispiel nannte er das Jahr 2023, als das Wachstum inmitten der Apathie nach dem Zusammenbruch des FTX begann. Die derzeitige Situation ist ähnlich - die Stimmung ist nach wie vor zurückhaltend. Dies deutet darauf hin, dass die Akkumulationsphase noch nicht abgeschlossen ist.

Gleichzeitig ist BTC inmitten der globalen Instabilität bereits unter 69.000 US-Dollar gefallen. Der Druck wird durch den Konflikt im Nahen Osten verstärkt. Auch die Aktienmärkte zeigen Schwäche, darunter ein Rückgang des S&P 500 um 1,3 %. Dies stärkt die Korrelation zwischen Kryptowährungen und traditionellen Vermögenswerten.

Mögliche Risiken und Erholungsszenario

Analysten rechnen mit einem weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses. Wenn die Korrelation mit dem Aktienmarkt anhält, könnte der Rückgang im Jahr 2026 50 % erreichen. Die langfristigen Aussichten bleiben jedoch positiv.

Scaramucci erwartet den Beginn eines neuen Bullenzyklus eher im vierten Quartal 2026. Bis dahin wird der Markt wahrscheinlich volatil und instabil bleiben. Die derzeitige Korrektur wird als typisch für frühere Zyklen angesehen. Historisch gesehen legen solche Perioden den Grundstein für die nächste Wachstumsphase.

Kürzlich schrieben wir, dass Bitcoin-Spot-ETFs in den Vereinigten Staaten die längste Serie von Kapitalzuflüssen im Jahr 2026 aufweisen. In den letzten vier Wochen verzeichneten die Fonds kumulative Zuflüsse von rund 2 Mrd. USD.

Dieses Material kann Meinungen Dritter enthalten, keine der Daten und Informationen auf dieser Webseite stellt eine Anlageberatung gemäß unserem Haftungsausschluss dar. Obwohl wir uns an strikte redaktionelle Integrität halten, kann dieser Beitrag Verweise auf Produkte unserer Partner enthalten.