Pavlo Kot

BNY Mellon tritt dem MiCA-Register bei, da ESMA 15 neue Krypto-Anbieter hinzufügt

BNY Mellon tritt dem MiCA-Register bei, da ESMA 15 neue Krypto-Anbieter hinzufügt
MiCA-Register wächst

​Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat 15 weitere Anbieter von Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte in ihr MiCA-Register aufgenommen, darunter die europäische Tochtergesellschaft des US-Bankenriesen BNY Mellon.

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Nach dem jüngsten Update umfasst das vorläufige MiCA-Register nun 309 lizenzierte Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs). Dies ist die dritte Erweiterung seit dem Ende der Übergangsfrist am 1. Juli.

Die Aufsichtsbehörde aktualisiert das Register weiterhin, sobald Unternehmen von den nationalen Behörden eine Zulassung erhalten. Zu den neuesten Einträgen zählen Banken, Zahlungsdienstleister und Kryptowährungsplattformen.

Deutschland und Dänemark führen die jüngste Lizenzierungsrunde an

Deutschland und Dänemark verzeichneten die meisten neuen CASPs, jeweils mit drei Unternehmen. Bulgarien und Lettland fügten jeweils zwei Firmen hinzu, während Belgien, Zypern, Liechtenstein und die Niederlande jeweils einen neuen Anbieter beitrugen.

Unter den neu registrierten Unternehmen befindet sich BNY SA/NV, die belgische Tochtergesellschaft von BNY Mellon. Deutschland ergänzte die Genossenschaftsbanken Spar- und Kreditbank Rheinstetten, VR-Bank Augsburg-Ostallgäu und Raiffeisenbank Falkenstein-Wörth.

Das Register umfasst nun auch Bulgariens Altcoins BG und Digital Assist, Dänemarks SafeLynx Technologies und Januar sowie die in Lettland ansässigen Bleap und Nodu Digital. Weitere neu lizenzierte Unternehmen sind BitPay und Coinify.

MiCA-Register wächst weiter

Das jüngste Update folgt auf eine weitere Erweiterung, bei der die ESMA 14 CASPs hinzufügte, darunter Ripple Payments Europe. Die Aufsichtsbehörde gab keine Änderungen an anderen MiCA-Registern bekannt, einschließlich derjenigen für Asset-Referenced Token (ART)-Emittenten, Electronic Money Token (EMT)-Emittenten oder nicht konforme Unternehmen.

Das anhaltende Wachstum des Registers unterstreicht die stufenweise Umsetzung von MiCA. Während Unternehmen die Lizenzierungsverfahren in ihren jeweiligen Rechtsräumen abschließen, fügen die europäischen Aufsichtsbehörden weiterhin neue Marktteilnehmer hinzu.

Einige Branchenvertreter haben gewarnt, dass die Einhaltung von MiCA für kleinere Unternehmen zu kostspielig sein könnte. Laut Giovanni Cunti, CEO von Gate Europe, könnten einige lizenzierte Unternehmen Schwierigkeiten haben, die Compliance langfristig aufrechtzuerhalten.

Die Europäische Kommission hat bereits eine Überprüfung von MiCA trotz des Endes der Übergangsfrist am 1. Juli eingeleitet. Die Aufsichtsbehörden wollen bewerten, ob der aktuelle Rahmen für den sich schnell entwickelnden Markt für digitale Vermögenswerte weiterhin geeignet ist.

Zuvor hatte das Europäische Parlament nach der Einführung von MiCA eine Weiterentwicklung des EU-Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte gefordert. Die Abgeordneten forderten die Europäische Kommission auf, eine klarere regulatorische Behandlung für Decentralized Finance (DeFi), Krypto-Kredite, Staking und Non-Fungible Tokens (NFTs) zu prüfen.

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