-2,06 % für Gold, da ein starker US dollar das Aufwärtspotenzial von Gold begrenzt

-2,06 % für Gold, da ein starker US dollar das Aufwärtspotenzial von Gold begrenzt
Gold fällt heute um 2,06 % auf 4.556 $.

Gold (XAU) wird bei 4.556,22 $ gehandelt, was einem Tagesverlust von 2,06 % entspricht. Der Preis liegt deutlich unter den wichtigen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten und knapp unter dem langfristigen Durchschnitt, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hinweist.

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Höhepunkte

  • Indien hat die Einfuhrzölle auf Gold auf 15 % erhöht, wodurch die Versorgung eines wichtigen Verbrauchermarktes eingeschränkt und der physische Zufluss unter Druck gesetzt wird.
  • Die geopolitische Instabilität im Nahen Osten und die anhaltende Inflation in den USA haben für Volatilität gesorgt und das Aufwärtspotenzial von Gold begrenzt.
  • Gold verzeichnet anhaltenden Abwärtsdruck und hohe Volatilität, mit einer voraussichtlichen Handelsspanne von 4.480–4.700 $ und weiteren Rückgängen, sofern der Widerstand nicht durchbrochen wird.

Angespannte Versorgung und geopolitische Risiken durch Indiens Zollanhebung

Indien hat die Einfuhrzölle auf Gold von 6 % auf 15 % erhöht, was den Zufluss von physischem Gold in einen der größten Verbrauchermärkte der Welt einschränkt und die Lieferkette weiter verengt. Die anhaltende Krise im Nahen Osten, einschließlich der nahezu vollständigen Schließung der Straße von Hormus, hat den Welthandel gestört und geopolitische Aufschläge auf die Edelmetallmärkte verursacht. Zusätzliche Volatilität resultiert aus ungelösten Spannungen zwischen den USA und dem Iran, Störungen in den Beziehungen zwischen den USA und China nach dem gescheiterten Trump-Xi-Gipfel, der keine zentralen Fragen klären konnte, sowie einem stärkeren US dollar aufgrund anhaltender Inflation und hawkishen Signalen der Federal Reserve, die allesamt das Aufwärtspotenzial für Gold begrenzen.

Bärische Dynamik dominiert bei fehlender Unterstützung und Volatilität

Gold wird deutlich unter dem MA-20 (4.659,24 $) und MA-50 (4.659,83 $) gehandelt und liegt knapp unter dem MA-200 bei 4.591,19 $, was derzeit auf fehlende langfristige Unterstützung hindeutet. Der Widerstand liegt unmittelbar beim Ichimoku Kijun-Level von 4.693,86 $. Die Momentum-Indikatoren bleiben bärisch, mit einem starken Verkaufssignal beim MACD, einer Bestätigung des Abwärtstrends durch den ADX, während RSI (47,85), Stoch RSI und CCI alle neutrale, aber nicht überverkaufte Bedingungen anzeigen. Die Bull/Bear Power (BBP) unterstreicht die deutliche Dominanz der Verkäufer im Tagesverlauf, und der Awesome Oscillator ist neutral. Die Sitzung begann mit einem Abwärts-Gap, und der aktuelle Handel bleibt nahe dem Tagestief, wobei die Intraday-Volatilität offensichtlich ist und keine positive Divergenz bei den Momentum-Signalen zu erkennen ist.

Seitwärtsprognose, da breakout-Wahrscheinlichkeit gering bleibt

In den nächsten fünf Handelstagen wird erwartet, dass sich XAU innerhalb einer typischen Volatilitätsspanne von 4.480–4.700 $ bewegt. Die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Preisanstiegs ist sehr gering (unter 20 %), und das Basisszenario sieht weiterhin eine Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spanne vor. Für einen deutlichen Aufwärtstrend wäre ein breakout über den Widerstand bei 4.694 $ erforderlich, während ein Rückgang unter 4.480 $ weiteres Abwärtspotenzial in Richtung der nächsten wichtigen Unterstützung eröffnen könnte.

Viktoras Karapetjanc, Traders Union-Experte, sieht den Goldmarkt durch regulatorische Veränderungen und globale Spannungen belastet. Er ist der Ansicht, dass die Erhöhung der indischen Goldimportzölle und Lieferunterbrechungen durch die Krise im Nahen Osten die fundamentale Grundlage für angespannte Marktbedingungen stärken. Allerdings begrenzen eine hawkish US-Politik und ein starker Dollar derzeit weiterhin das Aufwärtspotenzial. Seiner Meinung nach ist eine seitwärts gerichtete Volatilität am wahrscheinlichsten, sofern kein entscheidender Widerstand durchbrochen wird. „Ich bleibe hinsichtlich des makroökonomischen Ausblicks für Gold konstruktiv, warne jedoch, dass eine nachhaltige Rallye von einer klaren Veränderung der Politik oder der Risikostimmung abhängt.“

Früher wiesen Analysten darauf hin, dass anhaltende regulatorische Verschärfungen in wichtigen Verbrauchermärkten und anhaltende technische Schwäche Gold weiter unter bärischen Druck setzen. Die jüngsten Entwicklungen bestätigen diesen vorsichtigen Ausblick, wobei Händler nun geraten wird, auf eine entscheidende Bewegung außerhalb der Volatilitätsspanne von 4.480–4.700 $ als mögliches Signal für den nächsten Trend zu achten.

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