Stabiler Preis für Gold, da steigende US-Inflationsdaten belasten
Gold (XAU) wird bei 4.495,39 $ gehandelt und verzeichnet einen Tagesgewinn von 0,30 %. Der Vermögenswert bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was anhaltenden Abwärtsdruck auf kurze und mittlere Sicht unterstreicht.
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Höhepunkte
- Anhaltende Spannungen zwischen U.S. und Iran sowie Störungen in der Straße von Hormus sorgen für anhaltend hohe Energiepreise und steigern die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Gold.
- Die durch hohe Energiepreise getriebene Inflation stützt die globalen Anleiherenditen und stärkt den Dollar, wodurch das Aufwärtspotenzial von Gold trotz gelegentlicher Hoffnungen auf diplomatische Lösungen gedämpft wird.
- Gold handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit bärischem Momentum; eine Konsolidierung zwischen 4.415 $ und 4.540 $ wird erwartet, mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % für weitere Rückgänge.
Geopolitische Spannungen und Inflationsrisiken stützen die Goldnachfrage angesichts US-Iran-Konflikten
Die anhaltende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran über Teherans Atomprogramm und Beschränkungen in der Straße von Hormus schürt weiterhin geopolitische Spannungen im Nahen Osten und treibt die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Gold an. Störungen beim Ölexport durch diesen wichtigen Handelskorridor haben zu dauerhaft hohen Energiepreisen beigetragen, was Inflationsdruck und höhere globale Anleiherenditen auslöst. Diese Faktoren haben die Erwartungen an länger anhaltende höhere U.S.-Zinsen verstärkt, was den Dollar stützt und auf Gold lastet. Während gelegentlicher Optimismus hinsichtlich eines U.S.–Iran-Friedensabkommens die Märkte zeitweise beruhigt hat, sorgen anhaltende Meinungsverschiedenheiten und unterbrochene Gespräche weiterhin für Vorsicht bei Goldhändlern.
Verfestigter Abwärtstrend, während überverkaufte Signale Erholungsrisiken auslösen
XAU notiert derzeit unter dem SMA-20 bei 4.620,74 $, SMA-50 bei 4.664,87 $ und SMA-200 bei 4.597,99 $, was auf anhaltenden Widerstand an diesen Marken hinweist. Das unmittelbare Hindernis liegt an der Ichimoku Kijun-Linie bei 4.652,10 $. Momentum-Indikatoren wie MACD und ADX deuten auf eine bärische Richtung hin, während RSI und CCI beide im überverkauften Bereich liegen. Auch der Stoch RSI ist stark überverkauft, und negative BBP-Werte bestätigen die Dominanz der Verkäufer im Tagesverlauf. Trotz des Abwärtsmomentums deutet die Übereinstimmung mehrerer überverkaufter Oszillatoren darauf hin, dass bei nachlassendem Verkaufsdruck kurzfristig eine technische Gegenbewegung möglich ist.
Erneutes Abwärtsrisiko, da der Preis die wichtige Unterstützungszone testet
Kurzfristig wird erwartet, dass Gold innerhalb einer Volatilitätszone zwischen 4.415 $ und 4.540 $ gehandelt wird, entsprechend der jüngsten Kursentwicklung. Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs ist hoch, wobei Verkäufer die Unterstützung bei etwa 4.415 $ testen dürften. Ein Anstieg über 4.652 $ wäre erforderlich, um eine nachhaltigere Erholung einzuleiten und den kurzfristigen Ausblick zu ändern, während ein Fall unter 4.415 $ das Abwärtsmomentum beschleunigen könnte.
Zuvor stellten Analysten fest, dass das anhaltende Abwärtsmomentum und die anhaltende Vorsicht die Stimmung am Goldmarkt angesichts geopolitischer Unsicherheit und erhöhter U.S.-Renditen dominierten. Angesichts der jüngsten Entwicklungen, die sowohl Inflations- als auch Zinsängste verstärken, sollten Händler mögliche Volatilitätsspitzen genau beobachten, falls die Unterstützung bei 4.415 $ unterschritten wird, da dies eine stärkere Abwärtsbewegung signalisieren könnte.
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