Die Unterstützung bei 4.450 $ hilft Gold, sich trotz gemischter geopolitischer Nachrichten zu stabilisieren.

Die Unterstützung bei 4.450 $ hilft Gold, sich trotz gemischter geopolitischer Nachrichten zu stabilisieren.
Gold fällt heute um 0,37 % auf 4.526 $.

Gold (XAU) wird bei 4.526,12 $ gehandelt, was einem Tagesrückgang von 0,37 % entspricht. Der Preis liegt deutlich unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, was auf anhaltenden Verkaufsdruck über alle wichtigen Zeitrahmen hinweg hindeutet.

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Geschlossen 06/12
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Höhepunkte

  • Die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die Ölpreise in die Höhe getrieben und Inflationssorgen geschürt, wodurch die Hoffnungen auf kurzfristige Zinssenkungen gedämpft wurden.
  • Die Unsicherheit über ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie der anhaltende Konflikt im Nahen Osten stützen die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen, trotz des allgemeinen Verkaufsdrucks.
  • Gold handelt defensiv unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, wobei technische Indikatoren auf einen bärischen Ausblick und eine wahrscheinliche Handelsspanne von 4.450–4.750 $ in dieser Woche hindeuten.

Safe-Hafen-Nachfrage gestützt, da geopolitische Spannungen Unsicherheit schüren

Erneute Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben Berichten zufolge die Inflationsängste durch steigende Ölpreise verstärkt und die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen verringert. Marktteilnehmer erwägen nun die Möglichkeit einer Zinserhöhung noch vor Jahresende. Dieses geopolitische Umfeld trägt zu anhaltender Unsicherheit hinsichtlich eines US-Iran-Friedensabkommens bei, was die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen hoch hält. Zudem sorgen anhaltende Sorgen über mögliche Störungen der Energieversorgung durch den Konflikt im Nahen Osten für eine Preisuntergrenze bei Gold, auch wenn die Preisentwicklung weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.

Bärischer Trend bestätigt, mehrere Indikatoren zeigen Widerstand

Technisch gesehen bleibt XAU unter der SMA-20 bei 4.610,86 $, der SMA-50 bei 4.668,93 $ und der SMA-200 bei 4.602,35 $. Das Ichimoku-Kijun-Niveau im Tageschart liegt bei 4.613,82 $ und markiert einen unmittelbaren Widerstand. Oscillators bestätigen den bärischen Trend: Der tägliche MACD signalisiert Verkauf, ADX zeigt mit 22,20 einen schwachen Wert, während RSI bei 42,70 und CCI bei -79,42 beide eine bärische, aber noch nicht überverkaufte Situation widerspiegeln. Stoch RSI ist neutral, BBP signalisiert kurzfristig überverkaufte Bedingungen und der Awesome Oscillator unterstützt den Abwärtstrend.

Seitwärtsbewegung wahrscheinlich, Erholungschancen bleiben gering

Für die kommende Woche deutet die übliche Volatilität auf eine erwartete Spanne zwischen 4.450 $ und 4.750 $ hin. Die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Erholung erscheint gering, mit weniger als 20 % Wahrscheinlichkeit für eine Aufwärtsbewegung. Das Basisszenario sieht vor, dass XAU innerhalb dieses Korridors seitwärts tendiert. Ein nachhaltiger Ausbruch über 4.614 $ könnte die Region um 4.750 $ ins Visier nehmen, während ein Fall unter 4.450 $ weiteren Abwärtsdruck auslösen würde, da die übergeordneten Signale negativ bleiben.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht Gold trotz der aktuellen technischen Schwäche durch anhaltende geopolitische Risiken und Inflationssorgen gut unterstützt. Er ist der Ansicht, dass makroökonomische Faktoren, insbesondere die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran, die Nachfrage nach sicheren Häfen voraussichtlich aufrechterhalten und einen Boden unter die Preise legen werden. Der Analyst erwartet, dass die Kursentwicklung vorerst in einer Spanne bleibt, weist jedoch darauf hin, dass ein entschiedener Ausbruch über 4.614 $ den Schwung nach oben drehen könnte. „Solange die globalen Spannungen ungelöst bleiben und die Inflationsrisiken erhöht sind, bleibe ich für den mittelfristigen Ausblick auf Gold konstruktiv.“

Früher stellten Analysten fest, dass die anhaltende Schwäche von Gold durch technischen Widerstand und begrenzte Aufwärtsdynamik verursacht wurde, wodurch das Metall trotz der Nachfrage als sicherer Hafen unter Druck blieb. Da neue geopolitische Risiken nun die makroökonomische Unsicherheit verstärken und die defensive Attraktivität von Gold untermauern, sollten Händler auf jede nachhaltige Bewegung durch den entscheidenden Widerstand achten, da dies ein möglicher Auslöser für erneute Aufwärtsvolatilität sein könnte.

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