Dmytro Kharkov

Gold fällt, da das vorläufige Sicherheitsabkommen zwischen den USA und dem Iran den Risikoaufschlag verringert

Gold fällt, da das vorläufige Sicherheitsabkommen zwischen den USA und dem Iran den Risikoaufschlag verringert
Gold fällt heute um 1,68 % auf 4.381,35 $.

Gold (XAU) wird bei 4.381,35 $ gehandelt, ein Rückgang von 1,68 % am Tag. Der Preis liegt weiterhin deutlich unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf anhaltenden Abwärtsdruck hindeutet.

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Geschlossen 06/12
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Höhepunkte

  • Die geopolitische Risikoprämie von Gold ist nach einer vorläufigen Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran gesunken, wodurch die Befürchtungen eines direkten Konflikts in der Straße von Hormus nachgelassen haben.
  • Anhaltende U.S.-iranische Militärschläge und eine historische Energieunterbrechung haben die Volatilität verstärkt, während sich die Märkte auf mögliche Fed-Zinserhöhungen im Zusammenhang mit Inflationsdaten einstellen.
  • Gold bleibt unter Abwärtsdruck, handelt unter wichtigen Durchschnitten mit dominierenden Verkäufern und wird voraussichtlich in einer Spanne zwischen 4.340 und 4.450 US-Dollar bleiben, sofern kein Widerstand durchbrochen wird.

Entspannung der geopolitischen Lage und Aussichten auf Fed-Politik treiben Umschichtung der Goldströme

Ein vorläufiges informelles Memorandum of Understanding zwischen Iran und den Vereinigten Staaten bezüglich der Straße von Hormus und künftiger regionaler Sicherheitszusagen führte zu einer deutlichen Reduzierung der geopolitischen Risikoprämie bei Gold, da das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation zurückging. Die faktische Schließung und bevorstehende Wiedereröffnung der Straße von Hormus verursachte eine historische Störung der globalen Energieversorgung, was einen Inflationsschock auslöste und die Markterwartungen für Zinserhöhungen der U.S. Federal Reserve festigte, was wiederum zusätzlichen Druck auf Gold ausübte. Anhaltende militärische Angriffe zwischen den U.S. und Iran ohne dauerhaften Waffenstillstand sorgten für anhaltende Volatilität und führten zu Umschichtungen bei sicheren Häfen, während der diplomatische Fortschritt schwankte. Darüber hinaus wurde Gold am Mittwoch im Vorfeld von Stellungnahmen der Federal Reserve und der Veröffentlichung von U.S. Inflationsdaten neu bewertet; erhöhte Inflationswerte steigerten die Wahrscheinlichkeit weiterer Straffungen durch die Fed.

Abwärtsdynamik bestätigt, technische Indikatoren signalisieren überverkaufte Extreme

XAU wird unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten gehandelt, wobei der SMA-20 bei 4.596,33 $, der SMA-50 bei 4.661,49 $ und der SMA-200 bei 4.615,83 $ liegt. Der unmittelbare Widerstand wird durch den Ichimoku Kijun bei 4.588,13 $ markiert. Momentum-Indikatoren bleiben stark negativ, da sowohl MACD als auch ADX im Tageschart anhaltenden Verkaufsdruck signalisieren und der BBP sich fest im negativen Bereich befindet. Oszillatoren wie RSI, Stoch RSI und CCI befinden sich alle im überverkauften Bereich und zeigen eine ausgeprägte Abwärtsbewegung, während der Awesome Oscillator neutral ist und die aktuelle Bewegung nicht bestätigt. XAU eröffnete tiefer bei 4.374,84 $, wodurch nach dem vorherigen Schlusskurs von 4.456,30 $ eine Abwärtslücke entstand. Die Kursbewegung liegt nun nahe dem Tagestief innerhalb einer Spanne von 4.367,58–4.402,76 $, was auf moderate Intraday-Volatilität und anhaltende Schwäche hindeutet.

Anhaltende bärische Signale begrenzen Erholungschancen für Gold

Kurzfristig dürfte Gold in einer Volatilitätsspanne von 4.340 bis 4.450 $ um das aktuelle Niveau handeln. Die Wahrscheinlichkeit einer Erholung ist gering (unter 20 %), während weitere Rückgänge aufgrund anhaltender bärischer Signale das Hauptrisiko bleiben. Das Basisszenario geht von einer Seitwärtsbewegung zwischen 4.340 und 4.450 $ aus, begrenzt durch den Widerstand bei 4.588 $ und das Fehlen klarer bullischer Impulse. Sollte der Verkaufsdruck zunehmen, würde ein Bruch unter 4.340 $ XAU weiterem Abwärtspotenzial aussetzen, da das negative Momentum weiterhin dominiert.

Anton Kharitonov, Analyst bei der Traders Union, stellt fest, dass die anhaltende Risikoaversion und die festen Zinserwartungen der Fed weiterhin Druck auf Gold ausüben. Er beobachtet, dass XAU unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten handelt, während Momentum- und Breitenindikatoren die anhaltende Baisse bestätigen. Kharitonov ist der Ansicht, dass der Rückgang der geopolitischen Risikoprämie die Nachfrage nach sicheren Häfen weiter gedämpft hat und die technische Analyse nur begrenztes Erholungspotenzial zeigt. „Solange die Marke von 4.588 $ nicht zurückerobert wird, bleibe ich defensiv und sehe weiteren Abwärtsdruck als Basisszenario.“

Zuvor stellten Analysten fest, dass anhaltender bärischer Schwung und erhöhte Inflation die Abwärtsrisiken für Gold weiterhin in den Vordergrund rücken. Die jüngsten Entwicklungen, darunter eine Verringerung des geopolitischen Risikos und stärkere Erwartungen an eine Straffung durch die Federal Reserve, verstärken die negative Stimmung weiter und machen einen Bruch unter die Marke von 4.340 $ zu einem entscheidenden Abwärtsauslöser, den es zu beobachten gilt.

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