Der Euro startete in den Juni und hielt sich über der Marke von 1,1600 gegenüber dem US-Dollar, obwohl der Aufwärtstrend deutlich nachgelassen hat. Das zentrale Thema am Devisenmarkt bleibt die EZB-Sitzung am 11. Juni.
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Nach dem Anstieg der Inflation im Euroraum auf 3 % haben Notenbankvertreter zunehmend die Notwendigkeit einer geldpolitischen Straffung signalisiert. Der Markt hat eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bereits fast vollständig eingepreist, was die Gemeinschaftswährung stützt.
Die Fed lässt sich mit Lockerungen Zeit
Trotz der Erwartungen an entschlossenere Maßnahmen der EZB bleibt der US-Dollar aufgrund der anhaltend hohen Inflation in den USA und der vorsichtigen Haltung der Federal Reserve widerstandsfähig. Die US-Notenbank gibt weiterhin keine klaren Signale für bevorstehende Zinssenkungen, wodurch die Renditen von US-Staatsanleihen auf hohem Niveau bleiben. Infolgedessen bleibt das Aufwärtspotenzial von EUR/USD begrenzt, und Versuche, in Richtung 1,1700 auszubrechen, stoßen weiterhin auf Verkaufsdruck.
Geopolitik und Öl beeinflussen erneut den Devisenmarkt
Ein weiterer Faktor ist die Lage im Nahen Osten. Steigende Ölpreise erhöhen das Inflationsrisiko sowohl für Europa als auch für die USA und zwingen die Zentralbanken zur Vorsicht. Der Energiesektor war einer der Gründe für den jüngsten Kurswechsel der EZB. Jede Nachricht zu Iran, dem Ölangebot oder neuen Sanktionen könnte die Volatilität bei EUR/USD in den kommenden Tagen deutlich erhöhen.
Ausblick für die nahe Zukunft
Kurzfristig dürfte das Währungspaar in der Spanne von 1,1580–1,1700 bleiben. Gelingt es den Käufern jedoch nicht, die obere Grenze zu durchbrechen, steigt das Risiko eines Rückgangs unter den Unterstützungsbereich von 1,1600–1,1580, mit einer möglichen Bewegung in Richtung 1,1550–1,1500, wie bereits in Euro rebounds toward 1,1660 amid dollar weakness and ECB expectations erwähnt. Ein Ausbruch über den Widerstand würde den Weg in Richtung 1,1750–1,1780 eröffnen.
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