Konflikte stören Lieferketten in Osteuropa und dem Nahen Osten, während sich Gold konsolidiert

Konflikte stören Lieferketten in Osteuropa und dem Nahen Osten, während sich Gold konsolidiert
Gold fällt heute um 0,79 % auf 4.498,83 $.

Gold (XAU) wird zu $4.498,83 gehandelt und verzeichnet einen Tagesrückgang von 0,79 %. Der Vermögenswert bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf anhaltenden Verkaufsdruck sowohl kurzfristig als auch langfristig hinweist.

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Höhepunkte

  • Erhöhte Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie anhaltende Konflikte in Europa und dem Nahen Osten halten geopolitische Risikoprämien und die Energievolatilität aufrecht.
  • Zentralbanken halten angesichts der Inflation an einer hawkish Politik fest; erhöhte Goldkäufe und anhaltende institutionelle Nachfrage unterstützen eine defensive Positionierung.
  • Gold handelt unter den wichtigsten gleitenden Durchschnitten, wobei der Verkaufsdruck dominiert; die erwartete Handelsspanne für fünf Tage liegt zwischen 4.350 und 4.440 US-Dollar, wobei eine Abwärtstendenz vorherrscht.

Defensive Positionierung nimmt angesichts ungelöster geopolitischer Risiken zu

Steigende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, einschließlich Unsicherheiten bezüglich des US-Iran-Atomabkommens und erneuter militärischer Machtdemonstrationen, haben die makroökonomischen und geopolitischen Risikoprämien aufrechterhalten. Anhaltende Konflikte in Osteuropa und im Nahen Osten stören weiterhin Lieferketten und sorgen für eine erhöhte Volatilität der Energiepreise. Anhaltender Inflationsdruck und hawkishe Haltungen wichtiger globaler Zentralbanken, darunter die US-Federal Reserve und die Reserve Bank of India, haben eine defensive globale Geldpolitik verstärkt, während die Goldkäufe der Zentralbanken auf hohem Niveau bleiben. Schnäppchenkäufe und anhaltende institutionelle Nachfrage werden durch Unsicherheiten aufgrund ungelöster geopolitischer und makroökonomischer Dynamiken gestützt.

Widerstand hält an, während sich negative Dynamik in den Signalen unterschiedlich zeigt

Gold bleibt unterhalb der MA-20 ($4.578,88), MA-50 ($4.652,69) und MA-200 ($4.624,11) gedeckelt, wobei der Ichimoku Kijun bei $4.570,34 einen unmittelbaren Widerstand bildet. MACD signalisiert einen starken Verkauf, während ADX auf einen schwachen Trend hinweist. Der RSI liegt bei 46,68 und prognostiziert weiteren Verkaufsdruck, während der Stoch RSI mit 100,00 überkauft ist und der CCI neutral bleibt, was auf eine Divergenz unter den Oszillatoren hindeutet. BBP hebt überkaufte Bedingungen während der Intraday-Bewegungen hervor, dennoch bleibt die Gesamtstimmung negativ, da Gold nahe den Tagestiefs mit moderater Volatilität gehandelt wird.

Begrenztes breakout-Risiko, da bärische Konsolidierung den Ausblick dominiert

In den nächsten fünf Tagen wird erwartet, dass Gold sich innerhalb einer Spanne von $4.350 bis $4.440 bewegt, basierend auf aktueller Volatilität und Indikatorsignalen. Die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Aufwärts-breakouts ist gering und wird auf unter 20 % geschätzt, was eine weitere Konsolidierung oder einen möglichen Rückgang begünstigt. Ein Anstieg über $4.570 wäre erforderlich, um eine bullische Umkehr anzuzeigen, während ein Bruch unter $4.350 den Abwärtsdruck beschleunigen könnte, da die zugrunde liegenden Bedingungen weiterhin unsicher bleiben.

Viktoras Karapetjanc, Analyst bei Traders Union, sieht Gold durch anhaltenden Verkaufsdruck belastet, weist jedoch auf starkes makroökonomisches und institutionelles Interesse hin, das die zugrunde liegende Nachfrage stützt. Er ist der Ansicht, dass erhöhte Käufe durch Zentralbanken und anhaltende geopolitische Risiken Anlass zu vorsichtigem Optimismus geben, selbst angesichts technischer Gegenwinde. Während ein breakout über 4.570 $ den Ausblick verbessern würde, betrachtet er die aktuelle Spanne als Chance für eine konstruktive Positionierung. „Trotz kurzfristiger Volatilität bleibe ich für die mittelfristigen Aussichten von Gold positiv, solange globale Unsicherheiten die Nachfrage nach sicheren Häfen antreiben.“

Früher stellten Analysten fest, dass der anhaltende Verkaufsdruck und die vorsichtige Marktstimmung die Goldpreise wahrscheinlich in einer engen Spanne konsolidieren würden. Der jüngste Anstieg geopolitischer Spannungen und die anhaltende Nachfrage der Zentralbanken bieten nun eine zusätzliche Unterstützung für defensive Positionierungen und unterstreichen die Bedeutung der Beobachtung von $4.570 als potenziellen Wendepunkt für eine Veränderung der Dynamik.

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