EUR/USD unter Druck vor EZB-Zinsentscheidung

EUR/USD unter Druck vor EZB-Zinsentscheidung
Euro

Der Euro setzt seine Korrektur gegenüber dem Dollar nach der jüngsten Rallye fort, wobei sich EUR/USD nahe der Marke von 1,1500 hält. Der Druck auf die Gemeinschaftswährung hat nach starken US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten zugenommen, was die Erwartungen an eine baldige Lockerung der Fed-Politik gedämpft hat.

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Märkte warten auf EZB-Signale und neue Makrodaten

Das Schlüsselereignis für den Euro bleibt die Sitzung der Europäischen Zentralbank und die aktualisierten Prognosen der Regulierungsbehörde. Trotz der Erwartung eines hawkisheren EZB-Tons bleibt der Markt vorsichtig hinsichtlich der Aussichten für die europäische Wirtschaft, die weiterhin ein schwaches Wachstum aufweist. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch Außenhandelsrisiken und anhaltende geopolitische Spannungen.

Analysten stellen Verschlechterung des kurzfristigen technischen Bildes fest

Einige Großbanken weisen darauf hin, dass der Aufwärtstrend bei EUR/USD nach den starken US-Daten unterbrochen wurde. Ich behalte weiterhin einen bärischen Ausblick für den Euro für die Sommermonate bei und verweise auf den anhaltenden Renditevorteil des Dollars und die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft. Zusätzliche Unterstützung erhält der Dollar durch steigende Renditen von US-Staatsanleihen und die Erwartung einer restriktiveren Fed-Politik im Vergleich zu Europa.

Kurzfristiger Ausblick

Kurzfristig bleiben die Risiken für den Euro nach unten gerichtet. Solange die US-Makrodaten stark bleiben und der Markt die Erwartungen an die Fed-Zinsen weiter revidiert, behält der Dollar seinen Vorteil. Eine nachhaltige Erholung von EUR/USD würde entweder schwächere US-Daten oder hawkischere Signale der EZB erfordern, die in der Lage sind, die aktuelle Renditedifferenz zwischen den beiden Volkswirtschaften zu verringern.

Solange EUR/USD unter 1,1560–1,1580 handelt, überwiegen die Risiken eines Durchbruchs unter 1,1500 und eines Rückgangs in Richtung 1,1480–1,1460, wie ich bereits im Artikel EUR/USD hält sich trotz Abwärtsrisiken über 1,1500 angemerkt habe. Im Falle einer EZB-Zinserhöhung heute ist eine Erholung in Richtung 1,1580–1,1600 möglich, doch eine solche Bewegung könnte als Verkaufsgelegenheit genutzt werden.

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