Bundesregierung beziffert Durchschnittsrente bei „Rente mit 63“ für 2025

Bundesregierung beziffert Durchschnittsrente bei „Rente mit 63“ für 2025
Durchschnittsrente 2025 enthüllt

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte bleibt ein zentraler Punkt in der deutschen Rentendebatte. Für 2025 liegen die durchschnittlichen Auszahlungen bei 1.846 Euro für Männer und 1.469 Euro für Frauen, was die geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Rentenbezug unterstreicht.

Höhepunkte

  • Männer mit der „Rente mit 63“ erhalten 2025 durchschnittlich 1.846 Euro, Frauen im Schnitt 1.469 Euro, laut Regierungsangaben.
  • Die Bundesregierung liefert mit diesen Zahlen eine aktuelle Grundlage für Diskussionen über die Ausgestaltung und mögliche Änderungen der „Rente mit 63“.
  • Laut Bundesregierung ist unklar, ob eine Abschaffung der „Rente mit 63“ den Anreiz zur Weiterarbeit erhöhen würde, da belastbare Berechnungen fehlen.

Durchschnittswerte und Regierungsantwort

Wie der Deutscher Bundestag mitteilt, gehen die Angaben aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Demnach erhalten Männer, die die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, oft als „Rente mit 63“ bezeichnet, beziehen, im Jahr 2025 im Durchschnitt 1.846 Euro, während Frauen auf durchschnittlich 1.469 Euro kommen.

Die Zahlen beziehen sich auf eine Rentenart, die für Versicherte mit besonders langen Beitragszeiten vorgesehen ist. Damit liefert die Bundesregierung eine aktuelle Datengrundlage für die politische Diskussion über Ausgestaltung und mögliche Änderungen dieser Regelung.

Unsicherheit über Arbeitsmarktanreize

Die Bundesregierung kann nach eigenen Angaben nicht beantworten, ob eine Abschaffung dieser Rentenart den Anreiz zur Weiterarbeit erhöhen würde. In ihrer Antwort verweist sie darauf, dass wissenschaftliche Berechnungen zu den Folgen einer Abschaffung von zahlreichen Annahmen über den Arbeitsmarkt und über Verhaltensreaktionen beim Rentenzugang abhängen.

Zudem betont die Bundesregierung, dass die erwartbaren Wirkungen wesentlich von der konkreten gesetzlichen Ausgestaltung einer möglichen Abschaffung abhängen würden. Ein belastbarer Schluss auf einen stärkeren Anreiz zur Weiterarbeit lasse sich deshalb derzeit nicht ziehen.

In unserem früheren Beitrag zu den Empfehlungen der Rentenkommission haben wir die vorgeschlagenen Leitlinien für eine umfassende Reform der Alterssicherung zusammengefasst. Im Mittelpunkt standen dabei unter anderem das mögliche Ende der abschlagsfreien „Rente mit 63“, eine stärkere Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung sowie die Einführung einer kapitalgedeckten Komponente zur langfristigen Stabilisierung der gesetzlichen Rente.

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