Dmytro Kharkov

Nvidia-Aktie steigt um 1,7%, nachdem die Deutsche Bank ihre neutrale Bewertung bestätigt hat

Nvidia-Aktie steigt um 1,7%, nachdem die Deutsche Bank ihre neutrale Bewertung bestätigt hat
Die Deutsche Bank stuft die Aktie erneut mit "Halten" ein

Am 25. August wird die Nvidia-Aktie bei 178,68 $ gehandelt, was einem Anstieg von 2,1 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Der Aktienkurs hält sich weiterhin über den wichtigen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten und unterstreicht damit die starke Aufwärtsstimmung.

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Höhepunkte

- Nvidia wird bei 178,68 $ gehandelt, hat 2,1 % zugelegt und hält sich über wichtigen technischen Unterstützungsniveaus.

- Die Deutsche Bank bekräftigte im Vorfeld des Gewinnberichts vom 27. August ihr "Hold"-Rating und verwies auf die überzogene Bewertung trotz starker KI-Führerschaft.

- Die technischen Indikatoren sind nach wie vor optimistisch, eine kurzfristige Konsolidierung ist jedoch ohne einen neuen Katalysator möglich.

Der Kurs liegt jetzt über dem 20-Tage-EMA ($176,98) und deutlich über dem 50-Tage-EMA ($166,82) und dem 200-Tage-EMA ($136,80), was einen etablierten Aufwärtstrend signalisiert. Der 10-Tages-EMA (178,20 $) liegt jedoch leicht oberhalb des aktuellen Kurses, was darauf hindeutet, dass der unmittelbare Widerstand sehr kurzfristig Bestand haben könnte. Der MACD-Indikator (Moving Average Convergence Divergence) liegt bei 2,92, was weiterhin ein Aufwärtsmomentum widerspiegelt, während der RSI (Relative Strength Index) bei 55,63 liegt, was bedeutet, dass die Aktie weder überkauft noch überverkauft ist.

Die Analyse der Pivotpunkte zeigt den klassischen Pivotpunkt bei 175,23 $. Widerstandsniveaus sind bei 176,65 $, 178,32 $ und 179,74 $ definiert. Dabei handelt es sich um kurzfristige Obergrenzen, die eine Aufwärtsbewegung in Frage stellen könnten, sofern es keinen starken Katalysator gibt. Auf der Unterseite liegen die Unterstützungswerte bei 173,56 $, 172,14 $ und 170,47 $, was im Falle einer kurzfristigen Schwäche eine stabile Basis darstellt. Auch das Handelsvolumen ist mit mehr als 172 Millionen gehandelten Aktien am Freitag stark angestiegen. Das hohe Handelsvolumen lässt darauf schließen, dass das Interesse der institutionellen Anleger weiterhin groß ist.

Dynamik des Nvidia-Aktienkurses (Juni 2025 - August 2025). Quelle: TradingView

Market Chameleon-Daten sehen die Intraday-Unterstützung bei 171,94 $ und den Widerstand bei 178,86 $, was eng mit den breiteren Pivot-Daten übereinstimmt und die aktuellen technischen Parameter bestätigt. Die langfristige zinsbullische Ausrichtung wird durch das goldene Kreuzmuster bestätigt, bei dem der gleitende 50-Tage-Durchschnitt über dem 200-Tage-Durchschnitt liegt, was eine starke Aufwärtsbewegung signalisiert. Diese strukturelle Formation unterstützt in der Regel weitere Kursgewinne, sofern sie nicht durch makroökonomische Ereignisse oder starke Gewinnüberraschungen unterbrochen werden.

Deutsche Bank bekräftigt "Halten", da Bewertungsprobleme auftauchen

Während die technischen Daten nach wie vor stark sind, dämpfen Bedenken hinsichtlich der Bewertung den übermäßigen Aufwärtstrend im Vorfeld des für den 27. August angesetzten Gewinnberichts von Nvidia für das zweite Quartal. Am 23. August bekräftigte die Deutsche Bank ihr "Hold"-Rating für die Aktie und begründete dies mit den überhöhten Erwartungen und der überzogenen Bewertung, obwohl Nvidia im Bereich der KI-Halbleiter führend ist.

Die Analysten betonten die entscheidende Rolle des Unternehmens bei der Entwicklung großer Sprachmodelle und Hyperscale-Rechenzentren, warnten aber auch, dass Nvidias voraussichtlicher Gewinnmultiplikator nur wenig Spielraum nach oben lässt, wenn nicht ein deutlicher Gewinnanstieg erzielt wird. Die Wiederholung einer neutralen Haltung deutet darauf hin, dass ein Großteil des KI-getriebenen Optimismus nach einer starken YTD-Performance bereits eingepreist sein könnte.

Die bevorstehende Gewinnveröffentlichung steht nun im Mittelpunkt des Interesses von Händlern und institutionellen Anlegern. Die Wall Street rechnet mit einem robusten Umsatzwachstum bei Rechenzentren im Vergleich zum Vorjahr, das auf die steigende Nachfrage nach KI-Trainingsinfrastruktur zurückzuführen ist. Jegliche Anzeichen für eine Verlangsamung des Auftragswachstums, makroökonomischer Druck wie US-Chip-Exportbeschränkungen oder ein schwächer als erwartet ausgefallener Ausblick könnten jedoch das unmittelbare Aufwärtspotenzial begrenzen - selbst im Falle eines Gewinnsprungs in den Schlagzeilen.

Kurzfristige Preisszenarien: Ausbruch oder Konsolidierung

Angesichts der aktuellen technischen Gegebenheiten ist Nvidia für zwei wahrscheinliche kurzfristige Szenarien bereit. Bei einer zinsbullischen Fortsetzung könnte die Aktie den unmittelbaren Widerstand bei 180 $ überwinden und innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen den Bereich zwischen 185 und 190 $ anpeilen. Dazu bräuchte Nvidia entweder günstigen makroökonomischen Rückenwind oder ein erneutes Kaufinteresse von institutionellen Anlegern, möglicherweise ausgelöst durch Analysten-Upgrades oder die Ankündigung neuer Produkte.

In einem eher neutralen Szenario konsolidiert sich Nvidia im Bereich zwischen $175 und $180, da die Händler die jüngsten Gewinne und den vorsichtigen Ausblick der Deutschen Bank verdauen. Die Unterstützung im Bereich von $172-$174 würde intakt bleiben, sofern keine rückläufigen Katalysatoren auftauchen. Ein Abwärtstrend, der zwar weniger wahrscheinlich ist, setzt einen Durchbruch unter 172 $ voraus, der die Aktie in Richtung ihres 50-Tage-EMA bei 166,82 $ treiben könnte, insbesondere wenn sich die makroökonomische Stimmung verschlechtert. Die technische Stärke und die langfristigen Trendindikatoren deuten jedoch darauf hin, dass dieses Ergebnis ohne einen erheblichen externen Schock unwahrscheinlich ist.

Trotz der jüngsten zweiwöchigen Talfahrt von Nvidia heben die Analysten ihre Kursziele im Vorfeld des Gewinnberichts an, was das Vertrauen in die KI-Führerschaft des Unternehmens widerspiegelt. Susquehanna, KeyBanc und TD Cowen prognostizieren jetzt 12-Monats-Ziele von 210 $, 215 $ bzw. 235 $, angetrieben durch die erwartete Nachfrage nach der kommenden Blackwell-Chiparchitektur.

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