EUR/USD stabilisiert sich bei $1,158 nach dem schlimmsten Wochenrückgang seit 2025, da die Dollar-Rallye anhält
EUR/USD handelt in der Nähe von 1,158 und stabilisiert sich nach seinem stärksten Wochenrückgang seit 2025, da die erneute Dollarstärke und die politische Unsicherheit in Frankreich die Stimmung belasten. Der Euro ist in dieser Woche um mehr als 1,4 % gefallen und hat damit seine schlechteste Performance in diesem Jahr erzielt, da Händler angesichts der erhöhten globalen Risikoaversion und stabiler US-Renditen den Dollar bevorzugen.
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Höhepunkte
- EUR/USD stabilisiert sich bei 1,158, nachdem es bei 1,154 ein Zweimonatstief erreicht hat.
- Die politischen Unruhen in Frankreich und der starke Dollar treiben den starken Wochenrückgang des Euro an.
- Das technische Setup bleibt rückläufig mit dem Hauptwiderstand bei 1,166 und der Unterstützung bei 1,154.
Das Paar bewegt sich weiterhin innerhalb einer absteigenden Handelsspanne, wobei die Verkäufer die Kontrolle unterhalb der wichtigen Marke von 1,165 behalten.
Technisches Setup bestätigt rückläufige Tendenz
Aus technischer Sicht hat der Durchbruch unter die Marke von 1,165 zu Beginn dieser Woche eine Abwärtsstruktur verstärkt, die das Paar anfällig für weitere Verluste macht. Der EUR/USD-Kurs testet nun den Bereich zwischen 1,154 und 1,155, der mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Anstiegs im Sommer zusammenfällt. Eine anhaltende Bewegung unter diese Region könnte tiefere Unterstützungen bei 1,1485 und 1,14 freilegen, wo die breitere Aufwärtstrendlinie von Mitte des Jahres verläuft.

EUR/USD-Kursdynamik (Quelle: TradingView)
Auf der Oberseite befindet sich der anfängliche Widerstand zwischen 1,162 und 1,166, der durch die 20- und 50-Perioden-EMAs definiert wird. Nur ein entscheidender Schlusskurs über 1,17 würde das kurzfristige Momentum zu Gunsten der Käufer umkehren. Die Momentum-Indikatoren unterstreichen die vorherrschende rückläufige Stimmung. Der RSI liegt bei 34 und damit knapp über dem überverkauften Bereich, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet, aber auch auf das Potenzial für eine kurzfristige Stabilisierung, falls es zu Gewinnmitnahmen kommt.
Politische Unsicherheit belastet den Euro
Die Schwäche des Euro wurde durch die anhaltenden politischen Turbulenzen in Frankreich noch verstärkt. Es wird erwartet, dass Präsident Emmanuel Macron in wenigen Stunden seinen sechsten Premierminister ernennen wird, was die anhaltende Instabilität innerhalb der Regierungskoalition widerspiegelt. Die Ungewissheit hat das Vertrauen der Anleger weiter untergraben, und das zu einer Zeit, in der die europäische Wirtschaft bereits mit schleppendem Wachstum und divergierenden Währungserwartungen zu kämpfen hat.
Auf der anderen Seite des Atlantiks profitierte der US-Dollar von einem Anstieg der Nachfrage nach sicheren Häfen, die durch die Sorgen um die neue japanische Führung und die möglichen Auswirkungen auf die Politik der Bank of Japan gestützt wurde. Darüber hinaus hat der anhaltende Stillstand der US-Regierung, der jetzt in die zweite Woche geht, zwar die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten verzögert, aber die Nachfrage nach dem Dollar nicht beeinträchtigt, der bei Marktanspannungen weiterhin als bevorzugter Zufluchtsort dient.
Im Laufe des heutigen Tages wird der Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan veröffentlicht, der ein wichtiger Indikator für die Widerstandsfähigkeit der US-Haushalte inmitten des Haushaltsstillstands ist. Stärkere Daten könnten die Dominanz des Dollars verstärken, während schwächere Messwerte eine kurze Korrektur des Euro auslösen könnten. Vorerst bleibt der allgemeine Trend zugunsten des Dollars, wobei EUR/USD wahrscheinlich unter Druck bleiben wird, solange der politische und makroökonomische Gegenwind in Europa nicht nachlässt.
In früheren Berichten wurde die Marke von 1,154 als kritische Unterstützungszone für dieses Paar hervorgehoben. Dieses Niveau dient weiterhin als Schlachtfeld zwischen Käufern und Verkäufern, wobei ein Durchbruch die Verluste in Richtung der Region 1,148 ausweiten könnte und eine Erholung einen festen Schlusskurs über 1,166 erfordert, um das Momentum wieder nach oben zu verlagern.
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