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Isabella M Weber, Ökonomin und Energieexpertin, betont die Notwendigkeit früher Preisinterventionen, um die Auswirkungen von Energiekrisen zu begrenzen.
Sie hebt hervor, dass solche Maßnahmen dazu dienen, ''Kettenreaktionen auf den Märkten'' rechtzeitig zu verhindern und den europäischen Demokratien Zeit für ''notwendige Anpassungen im Notfall'' zu verschaffen. Weber warnt ausdrücklich vor einer Wiederholung von ''sinkenden Reallöhnen und Gewinnmitnahmen durch Kriegsprofiteure'', wie sie in früheren Krisen beobachtet wurden. Sie plädiert für ein entschlossenes, koordiniertes Handeln der Politik zur Stabilisierung der Wirtschaft und zum Schutz der Bevölkerung.
Weber has previously called for Übergewinnsteuern und Margenbegrenzungen in der Ölindustrie und sieht steigende Raffineriemargen als Kriegsprofite. In einer Analyse der Energiepreisspitzen während des Iran-Konflikts wies sie darauf hin, dass die Entwicklung vor allem den Superreichen zugutekommt und die globale Teuerung verstärkt, wie frühere Einschätzungen zeigen. Die Ökonomin nimmt dabei besonders die Marktgewinne einzelner Akteure in den Blick.