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Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), betont mögliche Risiken bei der temporären Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel.
Fratzscher weist darauf hin, dass ''ein erheblicher Teil der Entlastung nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt'', sondern vielmehr ''auf den Konten der Mineralölkonzerne landet''. Der Ökonom unterstreicht die Gefahr, dass die steuerliche Maßnahme ihr eigentliches Ziel, nämlich eine spürbare Entlastung der Bürger bei den Energiekosten, verfehlt und stattdessen Unternehmen der Mineralölbranche überproportional profitiert könnten. Die Einschätzung nimmt Bezug auf aktuelle Diskussionen um die Wirksamkeit staatlicher Eingriffe in den Energiesektor und deren Auswirkungen auf den Wettbewerb und die Preisgestaltung.
Fratzscher has previously questioned whether special funds are being used as intended for investments or primarily to fill budget gaps, according to an earlier post on the use of government reserves. He has also warned about the continued discrimination against women in the workforce, citing the economic impact of Germany’s high gender pay gap. His recent remarks continue a pattern of scrutinizing policy measures for their effectiveness and economic consequences.