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Isabella M Weber, Wirtschaftswissenschaftlerin und Professorin, hebt in ihrer aktuellen Forschung hervor, dass im Jahr 2022 die Hälfte der Rekordgewinne aus dem fossilen Energiesektor an das reichste Prozent der Bevölkerung floss, während lediglich ein Prozent dieser Gewinne den unteren 50 Prozent zugutekam.
Weber betont, dass sogenannte ''fossile Preisschocks'' letztlich als ''Umverteilungsschocks'' wirken, die bestehende Ungleichheiten in der Vermögensverteilung verschärfen. Die Daten unterstreichen die derzeitige Diskussion über die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen exorbitanter Unternehmensgewinne im Energiesektor.
Bereits zuvor hatte Weber vor den Risiken eines Energiepreisschocks und anhaltenden Inflationsdrucks gewarnt. In einem weiteren Schritt sprach sie sich für frühzeitige Preisinterventionen zur Eindämmung wirtschaftlicher Folgeschäden in Energiekrisen aus. Beide Stellungnahmen zielten auf den Schutz sozial schwächerer Gruppen und die Stabilisierung essenzieller Güter ab.