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Philipp Heimberger, Ökonom am Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche, hebt die Unterschiede zwischen der Leistungsbilanz von Frankreich und Griechenland hervor. Während Frankreich eine weitgehend ausgeglichene Leistungsbilanz aufweist, kämpfte Griechenland vor der Finanzkrise mit erheblichen Leistungsbilanzdefiziten. Diese Defizite führten zu einem plötzlichen Stopp der Kapitalzuflüsse während der Krise. Aktuell verzeichnet Griechenland erneut hohe Leistungsbilanzdefizite.
Die aktuelle Entwicklung der griechischen Leistungsbilanz steht in einem deutlichen Kontrast zur wirtschaftlichen Situation anderer Euro-Länder. Diese Dynamik erinnert an die jüngsten Ergebnisse zum weiterhin negativen Trend beim BIP-Wachstum Deutschlands im europäischen Vergleich, die ebenfalls strukturelle Herausforderungen innerhalb der Währungsunion verdeutlichen.