Kann der Goldankauf durch Zentralbanken den Goldpreis stützen?
Gold (XAU) wird bei 4.096 $ gehandelt und verzeichnet damit einen leichten Rückgang im Tagesverlauf. Der Preis bleibt weiterhin über den wichtigsten kurzfristigen gleitenden Durchschnitten, was bislang auf eine begrenzte Abwärtsdynamik hindeutet.
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Höhepunkte
- ETF-Zuflüsse und anhaltende Käufe durch Zentralbanken stützen die langfristige institutionelle Akkumulation von Gold und verstärken den allgemeinen Nachfrageschub.
- Anleger verfolgen die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und warten auf die Entscheidung der US-Notenbank – beide Faktoren sorgen für Volatilität beim kurzfristigen Status von Gold als sicherer Hafen.
- Technische Signale sind überwiegend bullisch, wobei Käufer das kurzfristige Geschehen dominieren und für die nächsten Tage eine wahrscheinliche Handelsspanne von 4.059 bis 4.133 $ erwarten lassen.
Institutionelle Akkumulation und Risiken im Nahen Osten prägen die Nachfragesituation
ETF-Zuflüsse und anhaltende Käufe durch Zentralbanken werden laut Fxempire als Stütze für die langfristige Goldnachfrage gemeldet und deuten auf eine institutionelle Akkumulation des Metalls hin. Gleichzeitig berichtet Fxstreet, dass Investoren geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten genau beobachten, da diese kurzfristige Schwankungen in der Nachfrage nach sicheren Häfen auslösen können. Marktteilnehmer positionieren sich zudem im Vorfeld der anstehenden US-Notenbanksitzung, wobei Zinserwartungen die Attraktivität von Gold im Vergleich zu anderen Anlagen beeinflussen dürften.
Positiver Momentum-Bias bei Widerstandstest und widersprüchlichen Signalen
Aus technischer Sicht hält sich XAU auf dem H1-Chart über seinem MA-20 und MA-50, während der Tages-MA-200 weiterhin als langfristiger Widerstand die Oberseite begrenzt. Die wichtigste Intraday-Unterstützung liegt beim Ichimoku Kijun bei 4.064 $, der kurzfristige Widerstandsbereich bei 4.133 $. Die Momentumsignale zeigen eine positive Tendenz: Der MACD befindet sich im starken Kaufmodus, der ADX signalisiert Kauf, und auch der CCI gibt Kaufsignale. Allerdings ist der Bull/Bear Power überkauft und der Stochastic RSI zeigt überverkaufte Bedingungen, während der RSI bei 59,17 (Kauf) steht. Die Kombination aus überkauftem Bull/Bear Power und überverkauftem Stochastic RSI deutet auf kurzfristige Divergenzen und ein erhöhtes Risiko von Seitwärtsbewegungen hin.
Seitwärtskonsolidierung wahrscheinlich, da Ausbruchs- und Unterstützungsrisiken bestehen bleiben
In den nächsten zwei bis drei Handelstagen dürfte Gold innerhalb einer typischen Volatilitätsspanne zwischen 4.059 $ und 4.133 $ bleiben. Das wahrscheinlichste Szenario sieht eine Seitwärtskonsolidierung innerhalb dieser Spanne vor. Ein Ausbruch über 4.133 $ würde weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen, während ein Bruch der Unterstützung bei 4.064 $ erneuten Verkaufsdruck auslösen könnte.
Zuvor hatten Analysten darauf hingewiesen, dass der anhaltende Abwärtsdruck auf Gold durch steigende US-Renditen und technische Hürden verursacht wurde. Vor dem Hintergrund anhaltender institutioneller Nachfrage und erhöhter geopolitischer Aufmerksamkeit sollten Händler nun darauf achten, ob Gold den Widerstand bei 4.133 $ nachhaltig überwinden oder die Unterstützung bei 4.064 $ halten kann, um in den kommenden Sitzungen Richtungsimpulse zu erhalten.
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