X verbietet Werbung für Kryptowährungen und Finanzdienstleistungen in bezahlten Partnerschaften.
Platform X hat seine Regeln für bezahlte Partnerschaften überarbeitet und dieses Format für die Förderung von Finanzprodukten geschlossen. Die Einschränkungen betreffen Kryptowährungen, Investitionsdienstleistungen, Kredite und "Buy now pay later"-Modelle.
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Die Änderungen gelten für organische Beiträge, die im Rahmen kommerzieller Vereinbarungen zwischen Marken und Urhebern veröffentlicht werden. Wenn ein Influencer Geld, Provisionen oder Produkte im Austausch für die Erwähnung eines Dienstes erhält, fällt der Beitrag nun unter die aktualisierten Anforderungen, berichtet X.
Neue Anforderungen für kommerzielle Inhalte
X stuft jede Form der Vergütung - von direkten Zahlungen über Affiliate-Links bis hin zu Markenbotschafterrollen - als bezahlte Partnerschaft ein. Solche Beiträge müssen nun eindeutig ihren Werbecharakter offenlegen. Sie müssen explizite Kennzeichnungen wie "Werbung" oder "Gesponserte Inhalte" enthalten und die geltenden Gesetze, einschließlich der Richtlinien der US Federal Trade Commission, einhalten.
Die Regeln für bezahlte Partnerschaften unterscheiden sich von denen für X Ads. Inhalte, die in organischen kommerziellen Beiträgen verboten sind, können über das offizielle Werbesystem dennoch erlaubt sein.
Die Liste der verbotenen Kategorien umfasst Finanzdienstleistungen, Kryptowährungen, Glücksspiel, Pharmazeutika, Alkohol, Waffen und andere regulierte Branchen. Verstöße können zur Entfernung von Beiträgen, Kontobeschränkungen oder dauerhaften Sperrung führen.
Folgen für den Kryptomarkt
Für Krypto-Projekte fällt damit einer der wichtigsten Werbekanäle weg. X diente lange Zeit als Plattform für Token-Launches, Börsenlistings und DeFi-Kampagnen, die von Influencern betrieben wurden. Seit 2021 hat sich ein großer Teil der Marketingbudgets für Kryptowährungen in Richtung soziale Medien und Partnerschaften mit Urhebern verlagert.
Dieses Instrument ist nun effektiv vom Tisch. Influencer-Promotion in Form von bezahlten Partnerschaften ist keine Option mehr. Die Projekte müssen sich auf offizielle Werbung verlassen oder ihre Budgets auf andere Plattformen verlagern. Dies erhöht die Kosten für die Kundenakquise und erschwert die Produkteinführung, insbesondere für kleinere Teams.
Der Schritt signalisiert eine härtere Gangart bei der finanziellen Förderung. X reduziert sein regulatorisches Engagement und überträgt den Werbetreibenden mehr Verantwortung. Für die Kryptoindustrie bedeutet dies einen teureren und streng kontrollierten Zugang zu den Zielgruppen - und weniger Spielraum für aggressive Marketingtaktiken.
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