Kiwoom Securities strebt Bithumb-Beteiligung an, während koreanische Broker in den Krypto-Sektor drängen

Kiwoom Securities strebt Bithumb-Beteiligung an, während koreanische Broker in den Krypto-Sektor drängen
Kiwoom strebt Bithumb-Beteiligung an

​Kiwoom Securities strebt eine Beteiligung an Bithumb an, Südkoreas zweitgrößter Krypto-Börse, während sich große Brokerhäuser für einen regulierten Markt für digitale Assets positionieren. Die Gespräche verdeutlichen, wie traditionelle Finanzunternehmen im Vorfeld erwarteter Regeln für Security Token, Stablecoins und Börseneigentumsverhältnisse enger an Krypto-Börsen heranrücken.

Höhepunkte

  • Kiwoom Securities führt Gespräche über den Kauf einer Bithumb-Beteiligung.
  • Der Deal könnte über neue Aktien strukturiert werden.
  • Koreanische Broker rücken näher an Krypto-Plattformen heran.
  • Bithumb bereitet sich auf ein Kosdaq-Listing vor.

Dieser Artikel wurde aus dem Original übersetzt. Lesen Sie die Originalversion unseres Korrespondenten hier.

Kiwoom tritt in Bithumb-Gespräche ein

Kiwoom Securities und Bithumb diskutieren laut Chosun Biz über eine Aktienzuteilung an Dritte. In dieser Struktur würde Bithumb neue Aktien ausgeben und Kiwoom würde diese erwerben.

Die genaue Investitionshöhe und der Anteil stehen noch nicht fest. Kiwooms Schritt würde das Unternehmen in eine Reihe mit anderen großen Wertpapierfirmen stellen, die Interesse an einem Engagement bei Krypto-Börsen gezeigt haben, darunter Samsung Securities, Mirae Asset Securities und Korea Investment & Securities.

Südkorea bereitet sich auf eine breitere Institutionalisierung von tokenisierten Wertpapieren und Stablecoins vor, was Anreize für Wertpapierfirmen schafft, Verbindungen zu Plattformen für digitale Assets aufzubauen. Krypto-Börsen wiederum können vom Kapital, den Compliance-Systemen und den internen Kontrollen etablierter Finanzunternehmen profitieren.

Die Aktien von Kiwoom stiegen am Montag laut den Zahlen im Bericht um 7,99 % auf 331.000 Won, was das Interesse der Anleger an einer möglichen Krypto-Expansion des Unternehmens unterstreicht.

Regulierung erhöht Druck auf Eigentumsverhältnisse

Südkoreas geplante zweite Stufe des Gesetzes für virtuelle Vermögenswerte soll voraussichtlich Regeln zur Begrenzung der Anteile von Hauptaktionären an Krypto-Börsen enthalten. Die Finanzbehörden diskutieren einen Rahmen, der solche Beteiligungen im Allgemeinen auf 20 % begrenzt, mit Ausnahmen von bis zu 34 %.

Dies hätte direkte Auswirkungen auf Bithumb. Dessen größter Aktionär, Bithumb Holdings, hält derzeit 73,56 %. Sollten die neuen Regeln umgesetzt werden, könnte die Holdinggesellschaft gezwungen sein, ihren Anteil um mehr als 50 Prozentpunkte zu reduzieren.

Bithumb sieht sich seit langem Fragen zu seiner Eigentümerstruktur gegenüber. Einige dieser Bedenken legten sich, nachdem die Seite von Gründer Lee Jung-hoon über DAA zum größten Aktionär von Bithumb Holdings wurde, was zur Beilegung von Streitigkeiten über die Managementkontrolle und das wirtschaftliche Eigentum beitrug. Dennoch bleibt der verbleibende Anteil von Vidente eine Variable, insbesondere da das Unternehmen versucht hat, seine Anteile an Bithumb Holdings zu verkaufen, während es aufgrund mutmaßlicher Unterschlagung und Untreue vom Delisting bedroht ist.

Bithumbs Börsenpläne erhalten eine neue Variable

Die Kiwoom-Gespräche könnten für den geplanten Börsengang von Bithumb wichtig werden. Die Börse bereitet sich mit Samsung Securities als Konsortialführer auf ein Kosdaq-Listing vor und erwägt gleichzeitig eine Aufspaltung zwischen ihrem Börsengeschäft und der Holding-Einheit für neue Geschäftsfelder, Bithumb A, um die Bewertung zu verbessern.

Die zentrale Frage ist, ob Kiwooms Investition als Pre-IPO-Deal fungieren würde und wie sie in den Zeitplan des Börsengangs passt. Bithumb erklärte, man diskutiere Partnerschaften mit Finanzfirmen und anderen Unternehmen, es sei jedoch noch keine spezifische Entscheidung getroffen worden. Auch ohne endgültige Einigung zeigen die Gespräche, dass Koreas Brokerage-Branche Krypto-Infrastruktur nun als Teil ihrer künftigen Finanzmarktstrategie betrachtet.

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass die Polizei gegen den Chef von Bithumb ermittelt, weil er den Sohn eines Abgeordneten eingestellt hat.

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