JPMorgan schätzt den fairen Wert von Bitcoin auf $165.000
Die Analysten des Bankenriesen JPMorgan mit einem Vermögen von über 4 Billionen US-Dollar sind der Ansicht, dass Bitcoin derzeit um etwa 38-40 % unterbewertet ist und sein fairer Preis bis zum Jahresende 165.000 US-Dollar erreichen sollte.
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Ausschlaggebend für die überarbeitete optimistische Prognose sind die starke Performance von Gold und die sich verringernde Volatilitätslücke zwischen den beiden Vermögenswerten.
In ihrem jüngsten Analysebericht betonte JPMorgan die wachsende Rolle von Bitcoin im so genannten "Entwertungshandel", bei dem Anleger ihr Kapital in Gold und Bitcoin investieren, um sich gegen die Abwertung von Fiat-Währungen und steigende Staatsschulden abzusichern.
Die Bank wies auf eine deutliche Veränderung des Volatilitätsverhältnisses zwischen Bitcoin und Gold hin. Das Volatilitätsverhältnis zwischen Bitcoin und Gold ist unter 2,0 gefallen, was bedeutet, dass Bitcoin jetzt etwa 1,85 Mal mehr Risikokapital verbraucht als Gold - der niedrigste Stand der letzten Jahre.
Analysten verglichen die aktuelle Marktkapitalisierung von Bitcoin in Höhe von 2,4 Billionen Dollar mit den geschätzten 6 Billionen Dollar, die in Gold investiert sind (einschließlich Barren, Münzen und ETFs). Sollte Bitcoin bis zur Volatilität die bereinigte Parität von Gold erreichen, könnte sein Preis um fast 40 % steigen und das Ziel von 165.000 $ erreichen.
Kapitalströme könnten sich verschieben
Diese Einschätzung stellt eine deutliche Kehrtwende gegenüber Ende 2024 dar, als die Analysten von JPMorgan behaupteten, dass Bitcoin unter Verwendung desselben Goldvergleichsmodells um etwa 36.000 $ überbewertet sei. Jetzt zeigt das Modell das gegenteilige Bild.
JPMorgan weist jedoch darauf hin, dass sein Ansatz weitgehend mechanistisch ist und auf volatilitätsbereinigten Vergleichen mit Gold basiert, was bedeutet, dass die Marktbedingungen von diesem linearen Modell abweichen können.
Faktoren wie die Dynamik des Goldpreises, Änderungen in der Politik der Zentralbanken und sich entwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte könnten den Verlauf der Entwicklung beeinflussen. Wenn jedoch die Zuflüsse in ETFs anhalten und die institutionelle Akzeptanz zunimmt, könnte Bitcoin einen größeren Anteil des traditionell in Gold gehaltenen Kapitals erobern.
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