Heiße US-Inflationsdaten, Fed-Politik: Gold stürzt um 4,24% ab
Gold (XAU) wird bei 4.636,50 $ gehandelt, was einem Rückgang von 4,24 % am Tag entspricht und deutlich unter dem SMA-20 (5.103,59 $) und SMA-50 (5.054,95 $) liegt, jedoch über dem längerfristigen SMA-200 bei 4.353,79 $. Dies unterstreicht den anhaltenden Verkaufsdruck auf kurzfristiger und mittelfristiger Basis, während der SMA-200 einen gewissen langfristigen Halt bietet.
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Höhepunkte
- Die US-PPI für Februar stieg im Jahresvergleich um 3,4 %, übertraf die Prognosen und signalisiert anhaltenden Inflationsdruck auf Produzentenebene.
- Federal Reserve hielt die Zinssätze unverändert bei 3,5 %–3,75 % und rechnet nun nur noch mit einer Zinssenkung im Jahr 2026, was die Marktschwankungen weiter anheizt.
- Gold notiert deutlich unter den kurzfristigen und mittelfristigen Widerstandsniveaus angesichts einer starken bärischen Dynamik und wird sich in der kommenden Woche voraussichtlich zwischen 4.500 und 4.900 $ konsolidieren.
Überraschende PPI-Zuwächse und Fed-Ausblick lösen breiten Ausverkauf am Markt aus
Am 13. März 2024 stieg der US-Erzeugerpreisindex (PPI) im Februar im Jahresvergleich um 3,4 % und übertraf damit die Markterwartungen sowie den vorherigen Jahreswert von 2,9 %. Der Kern-PPI stieg auf 3,9 %, und der monatliche PPI legte um 0,7 % zu, ebenfalls stärker als erwartet. Nach der Entscheidung der Federal Reserve, die Zinsen bei 3,5 % – 3,75 % zu belassen und einen revidierten Ausblick mit nur einer Zinssenkung im Jahr 2026 zu veröffentlichen, wurde diese Entwicklung von breitem Verkaufsdruck begleitet.
Bärische Dynamik hält an, während XAU unter Widerstandsniveaus verharrt
Die technischen Bedingungen zeigen eine anhaltend bärische Dynamik: XAU befindet sich unterhalb sowohl des SMA-20 als auch des SMA-50, handelt aber weiterhin über dem SMA-200. Der unmittelbare Widerstand wird durch den Ichimoku Kijun bei 5.113,23 $ definiert. Indikatoren im Tageschart – darunter ein auf Verkauf hinweisender MACD, ein schwacher ADX (18,81), ein überverkaufter RSI (32,83), Stoch RSI (0,00), CCI (−188,64) und BBP (−117,48) sowie ein bärischer Awesome Oscillator – bestätigen diesen Ausblick. Die Intraday-Preisbewegung stand unter Druck, mit einem Abwärts-Gap zur Eröffnung, hoher Volatilität und Kursen nahe dem Tagestief von 4.671,34 $.
Begrenztes Aufwärtspotenzial, da Volatilität und überverkaufte Signale aufeinandertreffen
In den nächsten fünf Handelstagen wird erwartet, dass XAU innerhalb einer Volatilitätsspanne von 4.500 bis 4.900 $ schwankt. Die Wahrscheinlichkeit eines deutlichen Anstiegs bleibt gering (unter 20 %), während weitere Rückgänge wahrscheinlicher sind. Das Basisszenario sieht eine Preiskonsolidierung innerhalb dieser Spanne vor, da Verkaufsdruck mit überverkauften technischen Signalen konkurriert. Ein klarer Ausbruch über 4.900 $ könnte die Dynamik in Richtung höherer Widerstandsniveaus verschieben, während ein Fall unter 4.500 $ wahrscheinlich zu einer tieferen Korrektur in Richtung langfristiger Unterstützung führen würde, mit der Möglichkeit kurzfristiger Erholungen von überverkauften Niveaus.
Früher wiesen Analysten darauf hin, dass trotz anhaltender Schwäche auf kurzfristiger und mittelfristiger Basis der langfristige Ausblick für Gold durch die Nachfrage nach sicheren Häfen und die Akkumulation durch Zentralbanken angesichts erhöhter geopolitischer und wirtschaftlicher Risiken gestützt bleibt. Der aktuelle Artikel bestätigt diese Sichtweise, da anhaltender Verkaufsdruck und überverkaufte technische Bedingungen dominieren. Daher ist es für Händler entscheidend, eine mögliche Trendwende zu beobachten, falls Gold in den kommenden Sitzungen über 4.900 $ ausbricht.
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