Studie von Traders Union: Der beste Zeitpunkt für den Goldhandel

Studie von Traders Union: Der beste Zeitpunkt für den Goldhandel
Forschung der New Traders Union

Die Traders Union führte eine Untersuchung durch, um festzustellen, wie der Zeitpunkt des Handels die Leistung der Händler auf dem Goldmarkt beeinflusst. Die Analyse ergab, dass die meisten Verluste nicht auf die Strategie zurückzuführen sind, sondern darauf, dass der falsche Zeitpunkt für den Einstieg in den Handel gewählt wurde.

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Die Untersuchung der Traders Union mit dem Titel "How Retail Traders Trade Gold by Time of Day" basiert auf einer Umfrage unter 1.050 Marktteilnehmern, deren Ergebnisse mit Daten der CME Group und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) abgeglichen wurden.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Händler während der Überschneidung der Londoner und New Yorker Sitzungen die beständigste Performance erzielen. Dieses Zeitfenster wurde von 62 % der Befragten als das effektivste bezeichnet, während nur 6 % ihre besten Ergebnisse während der asiatischen Sitzung meldeten.

Gleichzeitig erwies sich der asiatische Termin als der schwierigste Zeitraum für den Goldhandel. Die größten Verluste während dieser Zeit meldeten 47 % der Befragten, was die Autoren auf die geringere Liquidität, die schwächere Marktaktivität und die weniger zuverlässigen Handelssignale zurückführen.

Der Hauptfehler der Händler

Die Untersuchung ergab, dass ein erheblicher Anteil der Händler trotz deutlicher Unterschiede in den Marktbedingungen weiterhin zu suboptimalen Zeiten handelt. Etwa 22 % der Teilnehmer halten sich nicht an einen festen Handelsplan, während andere aktiv in Zeiten geringer Aktivität handeln, in denen die Signale weniger zuverlässig sind.

Mehr als die Hälfte der Händler (52 %) verlässt sich auf makroökonomische Nachrichten, führt aber häufig Geschäfte außerhalb von Zeiten mit hoher Liquidität aus. Dies hat zur Folge, dass selbst gute Ideen aufgrund eines schlechten Timings ineffizient umgesetzt werden.

Ein weiterer Risikofaktor ist die Dominanz des kurzfristigen Handels. Etwa 66 % der Händler handeln innerhalb eines Tages, was die Anfälligkeit für Marktstörungen erhöht, den Entscheidungsdruck steigert und zu weniger stabilen Ergebnissen führt.

Wann sollte man handeln und wie kann man Risiken reduzieren?

Auf der Grundlage der Ergebnisse kommen die Analysten zu dem Schluss, dass Händler sich auf Zeiten mit hoher Liquidität konzentrieren sollten, insbesondere auf die Überschneidung der Londoner und New Yorker Sitzung. In dieser Zeit zeigt der Markt deutlichere Kursbewegungen, und die Bedingungen für die Handelsausführung sind besser vorhersehbar.

Gleichzeitig sollte der Handel zu Zeiten geringer Aktivität, insbesondere während der asiatischen Sitzung, vermieden oder mit reduzierten Positionsgrößen angegangen werden. In diesen Stunden bewegt sich der Markt oft innerhalb einer engen Spanne, was die Wahrscheinlichkeit von Fehlsignalen erhöht.

Analysten empfehlen außerdem, den makroökonomischen Kalender zu beobachten und übermäßige Aktivitäten während starker, durch Nachrichten ausgelöster Volatilitätsspitzen zu vermeiden. Insgesamt kann die Wahl des richtigen Handelszeitpunkts die Konsistenz auch ohne Änderung der Strategie erheblich verbessern.

Zuvor hatte die Traders Union auch eine Studie über das Verhalten von Krypto-Privatanlegern veröffentlicht.

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