Dmytro Kharkov

$69,86 Widerstand begrenzt die Silberkonsolidierung

$69,86 Widerstand begrenzt die Silberkonsolidierung
Silber steigt heute um 0,65 % auf 68,61 $.

Silver (XAG) wird bei 68,61 $ gehandelt, ein Plus von 0,65 % am Tag. Der Vermögenswert liegt über seinen wichtigen kurzfristigen Durchschnitten, was auf positive Dynamik im kurzfristigen Bereich hindeutet, steht jedoch weiterhin unter Druck durch längerfristige Trendniveaus.

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XAG Preisvorhersage
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Aktueller Preis: $ 68.03 0.6818 1.01%
Geschlossen 06/12
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Höhepunkte

  • Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und Vergeltungsschläge haben die Ölpreise in die Höhe getrieben und Metalle wie Silber angesichts der Risikoaversion um fast 4 % fallen lassen.
  • Die robuste wirtschaftliche Entwicklung in den USA und die Erwartung anhaltend hoher Federal Reserve-Zinsen verstärken den Abwärtsdruck auf die Silberpreise.
  • Technische Signale deuten darauf hin, dass der bärische Trend dominiert und die Wahrscheinlichkeit einer Kurskonsolidierung zwischen 64,54 $ und 72,68 $ in naher Zukunft gestiegen ist.

Eskalation im Nahen Osten löst Ausverkauf aus, während Wetten auf Fed-Zinssätze zunehmen

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben sich verschärft, nachdem das israelische Militär eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgefangen hat, was zu Vergeltungsschlägen gegen iranische Militärziele führte und die Ölpreise sowie den Inflationsdruck steigen ließ. Diese Entwicklungen haben sowohl bei Silber als auch bei Gold einen Ausverkauf ausgelöst, wobei die Preise beider Metalle inmitten volatiler Bedingungen um fast 4 Prozent gefallen sind. Starke US-Konjunkturdaten und erneute Erwartungen, dass die Federal Reserve die Zinsen auf hohem Niveau halten wird, haben den Rückgang der Silberpreise zusätzlich verstärkt.

Gemischte Dynamik, da gedeckelter Widerstand Intraday-Käufer bremst

Technisch gesehen handelt XAG über dem MA-20 bei 68,07 $, bleibt jedoch durch den MA-50 bei 70,88 $ und den MA-200 bei 75,48 $ gedeckelt. Ichimoku Kijun-Widerstand ist bei 69,86 $ erkennbar. Die Momentum-Indikatoren sind gemischt: MACD und ADX deuten auf eine Verkaufsneigung hin, während der RSI bei 45,25 ebenfalls eine schwache, verkaufsorientierte Haltung signalisiert. Im Gegensatz dazu zeigen der Stoch RSI, CCI und BBP alle überkaufte Bedingungen an, was auf eine Dominanz der Intraday-Käufer hindeutet, während der Awesome Oscillator neutral ist und keinen anhaltenden Trend bestätigt.

Abwärtsrisiko bevorzugt bei breiter Volatilitätsspanne und breakout-Risiken

Für die nächsten 2–3 Handelstage wird eine erwartete Preisspanne für XAG von 64,54 $ bis 72,68 $ prognostiziert, was einer typischen Volatilitätsbandbreite im Vergleich zum aktuellen Niveau entspricht. Die Wahrscheinlichkeit einer Aufwärtsbewegung liegt bei 33 %, während ein Abwärtsszenario mit 67 % deutlich wahrscheinlicher ist. Das Basisszenario sieht eine Preiskonsolidierung innerhalb dieser Spanne vor, aber ein klarer breakout über 69,86 $ könnte weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen, während ein Unterschreiten der Unterstützung bei 64,54 $ Raum für einen deutlicheren Rückgang eröffnen würde.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, sieht den jüngsten starken Rückgang bei Silber als direkte Reaktion auf die steigenden geopolitischen Risiken im Nahen Osten und robuste US-Wirtschaftsdaten. Er ist der Ansicht, dass Risikoaversion und die Erwartung länger anhaltender hoher US-Zinsen derzeit die kurzfristige technische Stärke überwiegen. Während sich Käufe innerhalb des Tages zeigen, bleibt der längerfristige Trend angesichts anhaltender Volatilität unter Druck. Karapetjanc behält einen konstruktiven mittelfristigen Ausblick bei, sofern wichtige Widerstandsniveaus zurückerobert werden. „Ein klarer Ausbruch über 69,86 $ könnte den Aufwärtstrend bei Silber wiederbeleben, daher beobachte ich dieses Niveau sehr genau.“

Früher wiesen Analysten darauf hin, dass die Entwicklung von Silber stark von einer Welle spekulativer Liquidationen im Zuge einer sich verändernden Anlegerstimmung beeinflusst wurde, trotz der zugrunde liegenden industriellen Nachfrage. Die jüngste Volatilität unterstreicht, wie stark externe geopolitische und makroökonomische Kräfte die technische Positionierung überlagern können. Händler sollten daher auf einen breakout außerhalb der aktuellen Volatilitätsbandbreite als nächsten Impulsgeber für die Richtungsdynamik achten.

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