Federal Reserve signalisiert, dass höhere Zinssätze im Jahr 2026 die Bewegung des Euro gegenüber dem Dollar gedämpft halten

Federal Reserve signalisiert, dass höhere Zinssätze im Jahr 2026 die Bewegung des Euro gegenüber dem Dollar gedämpft halten
Euro gegenüber Dollar fällt heute um 0,97%

Euro gegenüber Dollar (EUR/USD) wird bei $1,1497 gehandelt, ein Rückgang von 0,97 % am Tag, und schließt nahe dem Tagestief. The Paar bleibt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was auf anhaltenden Druck sowohl kurzfristig als auch langfristig hinweist.

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Höhepunkte

  • Die Federal Reserve hat die Zinssätze unverändert gelassen, aber ihre mittlere Zinsprognose für 2026 auf 3,8 % angehoben und damit den langfristigen geldpolitischen Ausblick der USA verschärft.
  • Ein höherer Zinskurs begünstigt den Dollar gegenüber dem Euro, da er den Renditevorteil vergrößert und in dieser Sitzung zusätzlichen Druck auf EUR/USD ausübt.
  • EUR/USD handelt unter anhaltendem Abwärtsdruck, wobei der Kurs nahe den Tagestiefs liegt und sich voraussichtlich zwischen 1,1440 und 1,1554 konsolidieren wird, da das Abwärtsrisiko hoch bleibt.

Stärkerer US-Zinsausblick erhöht Druck durch wachsende Renditedifferenz

The US-Federal Reserve beließ die Zinssätze während Kevin Warshs erster Sitzung als Vorsitzender unverändert und aktualisierte gleichzeitig ihre Prognosen, um einen höheren mittleren Federal Funds Rate von 3,8 % bis Ende 2026 widerzuspiegeln, gegenüber 3,4 % im März. Dieser festere langfristige Ausblick für US-Zinsen signalisiert künftig straffere geldpolitische Bedingungen, was tendenziell den Dollar gegenüber dem Euro durch eine verbesserte Renditedifferenz begünstigt. Diese Entwicklungen haben im aktuellen Handel zusätzlichen Druck auf EUR/USD ausgeübt.

Überverkaufte Indikatoren verstärken sich, während der Abwärtsdruck zunimmt

Im H1-Zeitrahmen bleibt EUR/USD unter dem MA-20 ($1,1594), MA-50 ($1,1597) und MA-200 ($1,1682), wobei der Ichimoku Kijun bei $1,1548 als unmittelbarer Widerstand markiert ist. Der RSI liegt bei 15,19, während Stoch RSI und CCI sich beide fest im überverkauften Bereich befinden, was auf eine ausgeprägte kurzfristige Schwäche hinweist. MACD und ADX bestätigen einen Abwärtstrend, BBP spiegelt die Dominanz der Verkäufer auf Intraday-Basis wider, und der Awesome Oscillator unterstützt zusätzlich die vorherrschende bärische Dynamik.

Abwärtsrisiko dominiert bei enger Konsolidierungsspanne

In den nächsten zwei bis drei Sitzungen wird erwartet, dass EUR/USD innerhalb der Spanne von $1,1440–$1,1554 konsolidiert, was einer typischen Volatilitätsbandbreite im Verhältnis zum aktuellen Niveau entspricht. Die Wahrscheinlichkeit einer Abwärtsbewegung unter $1,1440 bleibt sehr hoch (über 80 %), während ein Ausbruch über $1,1548 erforderlich wäre, um ein bullisches Szenario einzuleiten. Aufwärtsbewegungen haben eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit (unter 20 %).

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, stellt fest, dass EUR/USD unter anhaltendem Druck steht, wobei der Kurs unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten liegt und deutliche Anzeichen technischer Überverkauftheit zeigt. Er sieht die entschlossenere langfristige Zinspolitik der Fed als Hauptfaktor, der das Aufwärtspotenzial begrenzt und die weitere Stärke des USD unterstützt. Der Abwärtsdruck dominiert, und technische Signale deuten darauf hin, dass die Verkäufer weiterhin klar die Kontrolle haben. „Solange $1,1548 nicht zurückerobert wird, sollte jede Erholung als korrektiv und nur von kurzer Dauer betrachtet werden“, schließt Kharitonov.

Früher stellten Analysten fest, dass die Aufwärtsbewegung des Euro durch den anhaltenden Politik- und Renditevorteil des US-Dollars begrenzt wurde. The jüngsten Entwicklungen verstärken diesen bärischen Ausblick weiter, wobei das erhöhte Abwärtsrisiko unter $1,1440 nun als zentrales Szenario für Händler gilt.

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