BASF-Aktien fallen angesichts zunehmenden Verkaufsdrucks
BASF SE (BAS) notiert nach einem Tagesrückgang von 2,64 % bei 48,56 €. Das Wertpapier liegt weiterhin unter seinen 20-Tage- (50,26 €) und 50-Tage- (52,07 €) gleitenden Durchschnitten, bleibt jedoch über dem 200-Tage-Niveau (47,04 €), was auf anhaltenden kurzfristigen und mittelfristigen Abwärtsdruck bei gleichzeitigem längerfristigem Halt hindeutet.
Höhepunkte
- BASF startet ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro und bereitet sich auf einen Mittelzufluss von 5,8 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Coatings-Sparte im Jahr 2026 vor.
- Die Dividende bleibt für 2025 stabil bei 2,25 € je Aktie, wobei bis 2028 trotz regulatorischer und kostenbezogener Herausforderungen eine Mindestaktionärsrendite von 12 Milliarden € angestrebt wird.
- Die Aktie notiert unter den kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten und zeigt weiterhin einen rückläufigen Trend; die erwartete Handelsspanne für fünf Tage liegt bei 47,69–49,87 €, mit einer Seitwärtsbewegung, sofern keine wichtigen Marken durchbrochen werden.
Aktienrückkauf und Asset-Verkauf stoßen angesichts politischer Bedenken auf Marktskepsis
BASF hat mit dem Abschluss eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von 1,5 Milliarden € begonnen, das bis Juni 2026 laufen soll. Der geplante Verkauf der Coatings-Sparte an Carlyle erhielt die Genehmigung der EU, wobei BASF im zweiten Quartal 2026 mit einem Mittelzufluss von 5,8 Milliarden € rechnet. Die Dividendenausschüttungen bleiben stabil, mit 2,25 € je Aktie für 2025 und einer Mindestrendite von 12 Milliarden € bis 2028 durch Dividenden und Rückkäufe. Gleichzeitig hat das Unternehmen gemeinsam mit anderen die EU aufgefordert, die Emissionshandelsrichtlinien zu überdenken, da steigende CO2-Kosten die Industriearbeitsplätze in Europa gefährden könnten, auch wenn der Kurs weiterhin unter breitem Verkaufsdruck steht.
Anhaltender Abwärtsdruck, da die Intraday-Volatilität mit schwachen Signalen einhergeht
BASF notiert unter den 20-Tage- (50,26 €) und 50-Tage- (52,07 €) gleitenden Durchschnitten, bleibt aber über dem langfristigen 200-Tage-Niveau (47,04 €), was kurzfristigen und mittelfristigen Abwärtsdruck bei gleichzeitigem längerfristigem Halt signalisiert. Die nächste dynamische Unterstützung wird durch den Ichimoku Kijun bei 51,09 € gesetzt, der nun als unmittelbarer Widerstand fungiert, während der 200-Tage-Durchschnitt darunter Unterstützung bietet. Momentum-Signale sind schwach, da der Moving Average Convergence Divergence (MACD) im Tageschart ein starkes Verkaufssignal zeigt und der Average Directional Index (ADX) weiter fällt, was den Abwärtstrend verstärkt. Überkaufte Signale treten beim Stochastic RSI auf, während der Relative Strength Index (RSI) bei 45,64 liegt und der Commodity Channel Index (CCI) nahezu neutral ist, was auf gemischte Bedingungen hindeutet. Bull/Bear Power (BBP) deutet darauf hin, dass Verkäufer weiterhin das Intraday-Momentum dominieren, mit einem überverkauften Wert. Die Tagesbewegung umfasst ein Abwärts-Gap von etwa 0,47 €, wobei die Aktie um 2,64 % auf 48,56 € fällt und nun nahe den Tagestiefs notiert. Die Intraday-Volatilität liegt bei 1,79 %. Die Stimmung bleibt nach der Eröffnung klar unter Druck. Über alle Oszillatoren und Trendindikatoren hinweg wird die Intraday-Schwäche durch Momentum-Signale gestützt, und es sind keine signifikanten Divergenzen vorhanden.
Zuvor hatten Analysten festgestellt, dass BASF anhaltendem Abwärtsdruck bei gemischten technischen Signalen ausgesetzt war, wobei sich kurzfristig eine Seitwärtskonsolidierung durchsetzte. Mit neuen Impulsen durch geplante Kapitalrückflüsse und laufende Restrukturierungen deuten aktuelle Momentum-Indikatoren nun auf eine höhere Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Aufwärtsbewegungen hin, wobei ein nachhaltiger Anstieg über 49,87 € als entscheidender Auslöser für eine mögliche Erholung gilt.
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