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Das Handelsvolumen von börsengehandelten Fonds (ETFs) hat laut aktuellen Analysen von Goldman Sachs im März 2026 einen neuen Höchststand erreicht.
Laut den Angaben von Holger Zschaepitz, Finanzjournalist, erreichte der durchschnittliche tägliche Anteil des ETF-Handels am Gesamtmarkt ein Niveau von ''37 Prozent'' und markiert damit einen historischen Rekord. Marktbeobachter werten diesen Trend als Zeichen für die zunehmende Bedeutung passiver Anlageinstrumente. Experten betonen, dass die Entwicklung ''weitreichende Auswirkungen auf Liquidität und Marktstruktur'' haben könnte.
Die steigende Dominanz passiver Anlageinstrumente steht damit in einem größeren Kontext struktureller Veränderungen an den Märkten. Ähnliche Verschiebungen wurden auch während des jüngsten Ölpreisschocks deutlich, als der Rückgang der deutschen Marktkapitalisierung im internationalen Vergleich das Risiko struktureller Schwächen offenbarte, wie im Beitrag über den Rückgang der deutschen Marktkapitalisierung im Zuge der Ölpreisschocks analysiert. Zudem unterstreichen strategische Manöver wie das feindliche Übernahmeangebot von UniCredit für die Commerzbank, wie tiefgreifende Marktveränderungen auch fundamentale Umbrüche im Bankensektor begünstigen können – Entwicklungen, deren Auswirkungen auch beim Rekordanstieg des ETF-Handels sichtbar werden.