Warum der Euro gegenüber dem Dollar abrutscht

Warum der Euro gegenüber dem Dollar abrutscht
Euro gegenüber Dollar heute um 0,50% gefallen

Der Euro gegenüber dem US-Dollar (EUR) handelt bei 1,1794 $ und bleibt damit über den gleitenden Durchschnitten MA-20 (1,1764 $), MA-50 (1,1742 $) und MA-200 (1,1671 $). Mit dieser Platzierung bleibt die zinsbullische Struktur von EUR sowohl für mittel- als auch für langfristige Trends intakt.

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Höhepunkte

  • EUR/USD wird bei 1,1794 $ gehandelt und liegt über den MA-20, MA-50 und MA-200, was die mittel- und langfristige zinsbullische Struktur bestätigt.
  • Die Momentum-Signale sind uneinheitlich: MACD und ADX auf dem Tages-Chart sind zinsbullisch, während die kurzfristigen Oszillatoren vor einer möglichen kurzfristigen Abschwächung warnen.
  • Der Hauptwiderstand liegt bei 1,1816 $ (Ichimoku Kijun); die Hauptunterstützung bei 1,1742 $ (MA-50); die Wahrscheinlichkeit eines Durchbruchs nach oben liegt bei über 80%.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, ist der Ansicht, dass die derzeitige Situation des EURtiefere Risiken verschleiert. Er stellt fest, dass sich der Kurs kaum über den wichtigen gleitenden Durchschnitten hält, wobei der jüngste Rückgang auf Tagesbasis und die Nähe zu den Tiefstständen der Sitzung Zweifel an der Nachhaltigkeit des Aufwärtstrends aufkommen lassen. Kharitonov meint, dass zinsbullische Indikatoren wie der MACD und der positive Bull-Power-Indikator leicht zunichte gemacht werden könnten, wenn der Kurs unter die Unterstützung bei 1,1742 $ abrutscht. Er weist auch darauf hin, dass ein gemischtes kurzfristiges Momentum und das Fehlen von treibenden Nachrichten die Stimmung am Markt verunsichern. "Händler sollten wachsam bleiben, da die zinsbullische Struktur zerbrechlich ist und jeder Zusammenbruch beschleunigte Verluste auslösen könnte", warnt er.

Viktoras Karapetjanc, Experte bei Traders Union, hebt die anhaltende Stärke des EURund das konstruktive technische Setup hervor. Er sieht die zinsbullische Struktur oberhalb aller wichtigen gleitenden Durchschnitte als Signal für weiteres Wachstum sowohl auf mittlere als auch auf lange Sicht. Obwohl die kurzfristigen Oszillatoren zur Vorsicht mahnen, ist Karapetjanc der Ansicht, dass die Marktteilnehmer nach wie vor positiv gestimmt sind, wie der anhaltende Kaufdruck zeigt. Der makroökonomische Hintergrund und die technische Widerstandsfähigkeit sprechen für ein kurzfristiges Aufwärtspotenzial. "Dieser Markt bietet mehrere zinsbullische Setups, und ein Ausbruch über 1,1816 $ könnte neues Momentum freisetzen", erklärt er.

Gemischte Momentum-Signale, da langfristige Stärke auf kurzfristige Schwäche trifft

Die Momentum-Indikatoren liefern gemischte Signale: Der MACD und der ADX auf dem Tages-Chart deuten beide auf ein zinsbullisches Momentum hin, aber die kurzfristigen Oszillatoren zeigen Divergenzen und warnen vor einer möglichen Abschwächung des Aufwärtstrends. Der RSI liegt derzeit bei 57 und der CCI weiterhin über 50, was auf anhaltendes Kaufinteresse hindeutet, während Stoch RSI neutral ist, aber auf den unteren Zeitebenen überkaufte Bedingungen anzeigt. Die Bullen-Power ist nach wie vor positiv und spiegelt die vorherrschende Kaufaktivität trotz eines Tagesrückgangs von 0,50% wider. Der Preis handelt in der Nähe des heutigen Tiefs von 1,1777 $, wobei mäßige Intraday-Volatilität und kurzfristiger Druck durch längerfristige Aufwärtstendenzen ausgeglichen werden. Beim letzten Mal stellten die Analysten fest, dass EUR/USD in der Nähe wichtiger gleitender Durchschnitte mit neutraler bis leicht rückläufiger kurzfristiger Stimmung gehandelt wird, da sich der Preis an der dynamischen MA-200-Unterstützung bewegt und sich dem Widerstand des MA-50 und des Ichimoku Kijun gegenüber sieht. Die Momentum-Indikatoren bieten gemischte Aussichten: Der MACD auf dem Tages-Chart ist bärisch, der ADX neutral und die Intraday-Signale spiegeln sowohl Kaufdruck als auch überkaufte Bedingungen wider, was auf begrenzte Volatilität und eine Seitwärtsbewegung innerhalb einer engen Spanne hindeutet.

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