Gold steigt um 5,2%, da die Nachfrage nach sicheren Häfen aufgrund geopolitischer Spannungen zunimmt
Gold(XAU) handelt bei 4.930,84 $ und liegt damit deutlich über dem MA-20 (4.866,78 $), MA-50 (4.605,87 $) und MA-200 (3.973,78 $). Diese Struktur bestätigt eine kurzfristige zinsbullische Tendenz, während die mittel- und langfristigen Trends weiterhin stark unterstützt werden, wobei der nächste dynamische Widerstand beim Ichimoku-Kijun-Niveau von 5.004,04 $ und die Unterstützung um den MA-20 zu sehen ist.
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Höhepunkte
- Gold erholten sich aufgrund der erhöhten Volatilität nach der Ernennung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden und der Zwangsliquidationen im Zusammenhang mit den erhöhten Margenanforderungen an den großen Börsen.
- Die Zentralbanken der Schwellenländer stocken ihre Goldreserven weiter auf und sorgen so für eine anhaltende langfristige Nachfrage in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen und eines möglichen Stillstands der US-Regierung.
- Gold (XAU/USD) wird bei $4.930,84 nahe der oberen Intraday-Spanne gehandelt; der Hauptwiderstand liegt bei $5.004,04 (Ichimoku Kijun), die Unterstützung bei $4.866-$4.750 und es wird eine hohe Volatilität erwartet.
Nachfrage nach sicheren Häfen steigt inmitten der Fed-Umstellung und Zwangsliquidationen
Gold hat auf die erhöhte Volatilität reagiert, insbesondere nach der Ernennung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der Federal Reserve und einer Welle von Zwangsliquidationen, die durch erhöhte Einschussanforderungen an den wichtigsten Börsen ausgelöst wurden. Die Zentralbanken, insbesondere in den Schwellenländern, haben ihre Goldreserven weiter aufgestockt und damit für eine stetige langfristige Nachfrage gesorgt. Geopolitische Spannungen und ein möglicher Stillstand der US-Regierung tragen ebenfalls zur Attraktivität des Goldes als sicherer Hafen bei.
Gemischtes Momentum trübt die Rallye, da widersprüchliche Signale den Aufwärtstrend dämpfen
Die Momentum-Signale sind uneinheitlich: Der MACD steht auf einem starken Kaufsignal, der ADX deutet jedoch auf Verkaufsdruck hin. Der RSI auf D1 ist neutral bis bärisch, während der Stochastic RSI und der Bull/Bear Power auf überverkaufte Bedingungen und eine vorherrschende Verkäuferdominanz hinweisen. Der CCI tendiert ebenfalls rückläufig. Der Awesome Oscillator ist jedoch neutral und unterstützt keine der beiden Seiten. Heute stieg der Goldpreis bei der Eröffnung um 5,2 % auf $ 4.930,84, was auf ein starkes Aufwärtsmomentum zurückzuführen ist. Der Preis handelt nahe dem oberen Ende der heutigen Handelsspanne, was auf hohe Intraday-Volatilität und anhaltende Stärke in Richtung der Höchststände hindeutet. Da viele Momentum- und Oszillatorwerte widersprüchlich sind, ist der aktuelle Kursanstieg mit Vorsicht zu genießen, und dem unmittelbaren Aufwärtstrend fehlt die breite technische Bestätigung.
Hohe Aufwärtswahrscheinlichkeit als Range-bound Handel und wichtige Ausbrüche beobachtet
In den kommenden fünf Handelstagen wird sich der Goldpreis voraussichtlich innerhalb einer typischen Schwankungsbreite zwischen 4.750 $ und 5.050 $ bewegen. Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Preisanstiegs ist sehr hoch (mehr als 80 %), ein Preisrückgang gilt als weniger wahrscheinlich. Das Basisszenario ist eine Seitwärtsbewegung innerhalb dieser Spanne. Ein zinsbullisches Szenario würde einen nachhaltigen Durchbruch über den Ichimoku Kijun (5.004 $) erfordern, um weitere Aufwärtsbewegungen auszulösen, während eine Abwärtsbewegung bei einem starken Durchbruch unter die Unterstützungszone zwischen 4.866 $ und 4.750 $ bestätigt würde. Der längerfristige Trend ist nach wie vor positiv, aber die kurzfristigen Signale deuten auf eine mögliche Konsolidierung oder einen Rückschlag vor neuen Höchstständen hin.
Zuvor wurde berichtet, dass Gold einen starken Anstieg, gefolgt von einer deutlichen Korrektur, erlebte, wobei die Preise volatil blieben, aber durch die anhaltende Akkumulation der Zentralbanken unterstützt wurden. Die technischen Indikatoren weisen auf eine überhitzte Marktstimmung hin, wobei die gleitenden Durchschnitte gestreckt sind und stimmungsbasierte Oszillatoren wie der RSI auf ein begrenztes unmittelbares Aufwärtspotenzial hindeuten, während die strukturelle Nachfrage trotz des erhöhten Risikos weiterer Rückschläge eine wichtige Unterstützung bietet.
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