-0,01 % für Gold — Die Goldakkumulation der Zentralbanken nimmt angesichts von Sanktionsrisiken zu
Gold (XAU) wird bei 5.012,01 $ gehandelt, was einem täglichen Rückgang von 0,01 % entspricht. Der Preis liegt weiterhin unter dem MA-20 (5.141,70 $) und dem MA-50 (5.069,95 $), bleibt jedoch deutlich über dem MA-200 (4.338,64 $), was anhaltenden kurzfristigen und mittelfristigen Abwärtsdruck, aber weiterhin langfristige Unterstützung widerspiegelt.
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Höhepunkte
- Die eskalierenden Konflikte im Nahen Osten stören die Ölrouten, führen zu Energiepreisspitzen und erhöhen das anhaltende Risiko einer globalen Inflation.
- Zentralbanken erhöhen ihre Goldreserven rasch, um sich gegen Sanktionsrisiken abzusichern und sich im Zuge der Deglobalisierungstendenzen von Dollar-Anlagen zu diversifizieren.
- Gold bewegt sich seitwärts zwischen 4.900 und 5.200 US-Dollar, wobei überverkaufte Signale und geringe Volatilität eine 80%ige Wahrscheinlichkeit für eine Preisrallye unterstützen.
Die Nachfrage nach Gold steigt, da Sanktionsrisiken und geopolitische Konflikte zunehmen
Die Eskalation militärischer Konflikte im Nahen Osten hat die globalen Öllieferwege, insbesondere rund um die Straße von Hormus, gestört, was zu starken Anstiegen der Energiepreise und anhaltender Inflation geführt hat. Zentralbanken und mehrere Staaten haben die Goldakkumulation als Absicherung gegen Sanktionsrisiken und Entdollarisierung beschleunigt, nachdem Dollaranlagen als Waffe eingesetzt und russische Reserven 2022 eingefroren wurden. Die jüngste Verhängung universeller 10%-Zölle durch die U.S.-Regierung gemäß Abschnitt 122 hat den Druck auf den Welthandel erhöht und die Attraktivität von Gold als politisch neutrales Reservevermögen verstärkt. Entscheidungsträger in den U.S. und Europa überdenken die Zeitpläne für Zinssenkungen und halten die Zinsen hoch, um die Inflation einzudämmen, wobei die Liquidität des Finanzsystems im Vordergrund steht, da die anhaltenden geopolitischen Spannungen die Flexibilität der Geldpolitik einschränken. Die fortlaufende Diversifizierung der Zentralbanken weg von U.S.-Dollar-Anlagen erhöht strukturell die staatliche Nachfrage nach Gold angesichts des Risikos weiterer Sanktionen, Reservenbeschlagnahmungen oder langwieriger regionaler Konflikte.
Leichte Konsolidierung hält an, während überverkaufte Signale Verkäuferkontrolle anzeigen
Technische Signale zeigen, dass sich Gold in einer leichten Konsolidierung befindet, wobei der Preis unter den kurzfristigen und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten (MA-20 und MA-50), aber deutlich über dem MA-200 liegt, was auf eine mögliche Unterstützung durch den längerfristigen Trend hindeutet. Unmittelbarer Widerstand zeigt sich auf dem Ichimoku Kijun-Niveau von 5.192,18 $, während der Preis heute zwischen 4.976,36 $ und 5.042,70 $ schwankt. Momentum-Indikatoren wie MACD und ADX bleiben überwiegend neutral bis negativ; RSI (42,95), Stoch RSI (0,00) und CCI (–127,49) spiegeln allesamt überverkaufte Bedingungen und Verkäuferdominanz wider. Auch der BBP ist stark negativ, was darauf hindeutet, dass Verkäufer im Intraday-Handel weiterhin die Kontrolle haben.
Seitwärtsbewegung wahrscheinlich, da breakout vom Widerstandsbruch abhängt
In den nächsten fünf Handelstagen wird erwartet, dass sich die Preisspanne zwischen 4.900 $ und 5.200 $ als typische Volatilitätsbandbreite in Bezug auf das aktuelle Niveau bewegt. Die Wahrscheinlichkeit eines Preisanstiegs liegt bei über 80 %, während anhaltende Rückgänge weniger wahrscheinlich erscheinen. Das Basisszenario sieht eine Seitwärtskonsolidierung von Gold innerhalb dieses Korridors vor. Sollte der Preis den unmittelbaren Widerstand bei 5.192 $ überschreiten, könnte die Aufwärtsdynamik ihn an das obere Ende der Spanne treiben, während ein Rückgang unter 4.900 $ die langfristigen Unterstützungen belasten würde, aber ein stärkerer Abwärtstrend erscheint aufgrund der anhaltenden Stärke der wöchentlichen technischen Signale begrenzt.
Gold stand unter kurzfristigem und mittelfristigem Abwärtsdruck, trotz eines robusten langfristigen Aufwärtstrends. Die aktuelle Analyse baut auf diesem Ausblick auf, indem sie hervorhebt, dass die fortgesetzte Diversifizierung der Zentralbanken und erneute geopolitische Risiken Gold strukturell unterstützen und ein breakout über den unmittelbaren Widerstand ein entscheidendes Signal für neue Aufwärtsdynamik wäre.
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