Öl erholt sich von Kriegstiefs, da Hoffnungen auf einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran steigen
Die Ölpreise haben sich leicht erholt, nachdem sie vor dem Hintergrund des Konflikts zwischen den USA und dem Iran auf ein Mehrmonatstief gefallen waren, doch die Marktteilnehmer bleiben vorsichtig. Fast 30 % der Händler haben ihre Positionen bereits reduziert oder geschlossen, während technische Indikatoren darauf hindeuten, dass die derzeitige Erholung an Schwung verlieren könnte.
Höhepunkte
- Rohöl der Sorte Brent wird in der Nähe von 94,92 $ pro Barrel gehandelt, nachdem es sich von den jüngsten Tiefstständen erholt hat.
- Die Ölpreise liegen immer noch 28,8 % unter ihrem Höchststand vom März.
- Pakistan intensiviert seine Vermittlungsbemühungen zur Verlängerung des Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran.
- Ungefähr 30 % der Händler haben ihre Ölpositionen bereits reduziert oder aufgegeben.
- Technische Signale, einschließlich sinkender Volumina und offener Positionen, deuten darauf hin, dass sich der Aufschwung abschwächen könnte.
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Hoffnung auf Waffenstillstand treibt Marktstimmung
Laut Bloomberg hat Pakistan seine diplomatischen Bemühungen verstärkt, um eine Verlängerung des fragilen Waffenstillstands zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu erreichen, der nächste Woche ausläuft. In jüngster Zeit sind die Erwartungen an eine längere Waffenruhe - und möglicherweise ein dauerhafteres Friedensabkommen - gestiegen, was dazu beigetragen hat, dass mehrere Aktienmärkte die während des Konflikts erlittenen Verluste wieder aufgeholt und sogar neue Höchststände erreicht haben.
Rohöl der Sorte Brent wird derzeit bei 96,43 $ pro Barrel gehandelt. Obwohl sich der Preis von den jüngsten Tiefstständen erholt hat, liegt er immer noch etwa 28,8 % unter seinem Höchststand vom März und bildet ein Muster, das von Analysten als "umgekehrte Tasse und Henkel" bezeichnet wird - ein Signal, das häufig als Abwärtsbewegung angesehen wird.
Vorsicht bei Händlern
Trotz des jüngsten Aufschwungs gibt es mehrere Warnzeichen. Das Handelsvolumen ist rückläufig, das offene Interesse sinkt, und Optionshändler scheinen Call-Optionen eher als Versicherung gegen ein mögliches Aufflackern des Konflikts zu kaufen als aus Überzeugung in höhere Preise.
Marktbeobachter schätzen, dass etwa 30 % der Händler bereits aus ihren Ölpositionen ausgestiegen sind, was auf eine anhaltende Vorsicht hindeutet, selbst wenn die diplomatischen Gespräche weitergehen.
Geopolitik bleibt der wichtigste Faktor
Der Ölmarkt wird weiterhin stark von geopolitischen Entwicklungen beeinflusst. Obwohl die Hoffnung auf eine verlängerte Waffenruhe für eine gewisse Entspannung gesorgt hat, bleibt die Situation instabil.
Ein Scheitern der Verhandlungen oder eine erneute Eskalation im Nahen Osten könnte die jüngste Preiserholung schnell wieder zunichte machen. Im Moment scheinen viele Händler nicht bereit zu sein, ein erhebliches Risiko einzugehen, bis sich an der diplomatischen Front mehr Klarheit abzeichnet.
Wir haben auch berichtet, dass Rohöl aus den USA im Vorfeld der Gespräche zwischen den USA und dem Iran weiterhin unter Druck steht.
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