EUR/USD steht derzeit unter Druck durch den US-Dollar und notiert nach einem jüngsten Rückgang aus der 1,1700–1,1800-Spanne leicht unter der Marke von 1,1600. Dies spiegelt die steigenden Renditen von US-Staatsanleihen und die erhöhte Nachfrage nach sicheren Währungen wider. Ein Verbleib unter 1,1650 und der Verlust der 1,1600-Marke erhöhen das Risiko eines weiteren Rückgangs in Richtung 1,1500, während kurzfristige Erholungsversuche durch Widerstandszonen um 1,1650–1,1680 begrenzt werden.
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Fundamentale Faktoren
Steigende US-Anleiherenditen und ein stärkerer Dollar stützen weiterhin den Abwärtstrend, während der Euro noch einige lokale unterstützende Faktoren aufweist – darunter die Möglichkeit einer strafferen Geldpolitik im Euroraum und der Preisdruck bei Energie, der das Aufwärtspotenzial des Euro kurzfristig begrenzen könnte. In den kommenden Sitzungen bleibt das Paar sensibel gegenüber Inflationsdaten, Protokollen der Zentralbanksitzungen und geopolitischen Entwicklungen, die allesamt die Nachfrage nach dem USD erhöhen.
Ausblick kurzfristig
Das Paar dürfte weiter unter Verkaufsdruck stehen, wobei die nächsten Abwärtsziele bei 1,1570–1,1540 liegen. Rückläufe in Richtung 1,1620–1,1650 könnten als Verkaufsgelegenheiten genutzt werden; ein Ausbruch über diese Marke könnte einen Anstieg in Richtung 1,1680 auslösen, wo das Paar erneut auf Verkaufsdruck treffen könnte. Erst ein nachhaltiger Anstieg über dieses Niveau würde den Abwärtstrend abschwächen.
In dieser Phase bleibe ich bei meiner bärischen Einschätzung, wie im Artikel EUR/USD bleibt unter Druck, da die Märkte eine restriktivere Fed einpreisen erläutert.
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