BMWE startet Rahmenvertrag für Strategieberatung ab Juli 2026
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie setzt ab dem 1. Juli 2026 eine neue Rahmenvereinbarung für strategische Top-Management-Beratung in Kraft. Der Vertrag läuft längstens bis zum 30. Juni 2030 und deckt Beratungsleistungen für zentrale industrie- und wirtschaftspolitische Themenfelder ab.
Höhepunkte
- Das BMWE startet am 1. Juli 2026 einen Rahmenvertrag für strategische Top-Management-Beratung mit Laufzeit bis spätestens 30. Juni 2030.
- Das maximale Beratungsvolumen beträgt 9.000 Personenstunden pro Jahr und summiert sich über die Laufzeit auf 36.000 Stunden.
- Beratungsschwerpunkte liegen auf Industrie-Transformation, Rohstoffsicherheit, wirtschaftlicher Souveränität, Zukunftstechnologien und außenwirtschaftlicher Sicherheit.
Laufzeit, Umfang und Beratungsinhalte
Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht, beginnt die vom BMWE ausgeschriebene „Rahmenvereinbarung Strategische Top-Management-Beratung“ am 1. Juli 2026 und endet spätestens am 30. Juni 2030.Die Vereinbarung umfasst kurzfristige Ad-hoc-Beratung, die Konzeption, Gestaltung, Begleitung und Nachbereitung von Workshops sowie kurze schriftliche Ausarbeitungen. Dazu zählen insbesondere Kurzanalysen, Steckbriefe, Handlungsempfehlungen und Präsentationsunterlagen. Zudem sind umfassendere schriftliche Ausarbeitungen vorgesehen, darunter strategische Grundlagen, Handreichungen und Dokumentationen.
Das maximale Beratungsvolumen liegt laut der Regierungsantwort bei 9.000 Personenstunden je Auftragsjahr. Über die gesamte Laufzeit summiert sich das mögliche Volumen damit auf 36.000 Stunden.
Schwerpunkte für Wirtschafts- und Industriepolitik
Die Beratung und Unterstützung richtet sich auf prioritäre Themenfelder wie industrielle Transformation, Rohstoffsicherheit, wirtschaftliche Souveränität, Zukunftstechnologien und außenwirtschaftliche Sicherheit.Die Zentralabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie soll diese Leistungen insgesamt koordinieren. Damit bündelt das Ministerium externe strategische Beratung für mehrere Kernbereiche der deutschen Wirtschafts- und Industriepolitik in einer mehrjährigen Vertragsstruktur.
In unserer früheren Berichterstattung zum Finanzbedarf für den Bedarfsplan Schiene bis 2032 ging es um den milliardenschweren Mittelrahmen für den Ausbau der Bundesschienenwege und die Frage, wie weit die Finanzierung tatsächlich gesichert ist. Demnach sind die Bundesmittel für 2026 bereits im Haushalt eingeplant, während die Umsetzung ab 2027 von den verfügbaren Haushaltsmitteln und der mittelfristigen Finanzplanung abhängt.
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