Goldpreis-Prognose: XAU stabilisiert sich in der Nähe von 3.338 $, Widerstand begrenzt den Aufschwung

Goldpreis-Prognose: XAU stabilisiert sich in der Nähe von 3.338 $, Widerstand begrenzt den Aufschwung
Gold handelt bei $3.338, nachdem es von $3.312 abgeprallt ist, aber der Widerstand bei $3.352 hält die Bullen in Schach

Gold (XAU/USD) wird um die 3.338 $-Marke gehandelt, nachdem es sich von einem dreitägigen Abwärtstrend erholt hat, der den Preis auf ein Wochentief bei 3.312 $ sinken ließ. Der Aufschwung ist darauf zurückzuführen, dass das gelbe Metall die untere Grenze eines seit Mai bestehenden Aufwärtstrendkanals verteidigt.

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Höhepunkte

- Gold erholt sich von der $3.312-Marke, kämpft aber damit, den wichtigen Widerstand bei $3.352 zu überwinden

- Handelsoptimismus und nachlassende geopolitische Spannungen schwächen die Attraktivität als Zufluchtsort

- Die bevorstehende Fed-Entscheidung und die US-BIP-Daten werden die nächste Tendenz des Goldpreises bestimmen

Der Unterstützungsbereich bei $3.310-$3.312, der mit dem 50-Tage-EMA und der steigenden Trendlinie übereinstimmt, hielt stand und ermöglichte eine kurzfristige Erholung. Die Erholung wurde jedoch durch eine absteigende Widerstandslinie von den April-Höchstständen gebremst, die sich nun bei 3.352 $ schneidet.

Dynamik des Goldpreises (Quelle: TradingView)

Die technischen Indikatoren bleiben uneinheitlich. Der Goldpreis handelt unterhalb seines 20-Tage-EMA, der genau auf den Widerstand bei 3.352 $ ausgerichtet ist, und der RSI auf Tagesbasis liegt bei 52,57, was ein neutrales Momentum widerspiegelt. Ein entscheidender Durchbruch über diesen Widerstand ist für eine zinsbullische Fortsetzung in Richtung der $3.450-$3.470-Zone erforderlich. Bis dahin bleibt die Preisentwicklung zwischen der steigenden Unterstützung und der abfallenden Trendlinie eingeengt und bildet einen sich verengenden Keil.

Risikofreudige Stimmung trübt Golds defensiven Vorteil

Während die derzeitige Erholung dazu beigetragen hat, den kurzfristigen Abwärtsdruck zu verringern, sind die makroökonomischen Bedingungen nach wie vor nicht förderlich für einen breiteren Aufwärtstrend. Am Wochenende haben die USA und die Europäische Union ein vorläufiges Handelsabkommen vorgelegt, während eine mögliche Verlängerung der Frist für die Einführung von Zöllen zwischen den USA und China die Risikostimmung noch verstärkt hat. Darüber hinaus hat die Rolle von Präsident Trump bei der Entspannung der Spannungen zwischen Thailand und Kambodscha den geopolitischen Stress verringert, was die Nachfrage nach Safe-Haven-Anlagen wie Gold weiter dämpfte.

Trotz einer leichten Abwärtstendenz des US-Dollars konnte Gold nur schwer an Boden gewinnen, was auf eine schwache Überzeugung der Käufer hindeutet. Die Anleger wenden sich nun den wichtigen US-Daten in dieser Woche zu, darunter das BIP des zweiten Quartals und die Entscheidung der Federal Reserve. Eine hawkishe Haltung der Fed oder starke BIP-Daten könnten den Abwärtsdruck wieder aufleben lassen, wobei Unterstützung in der Nähe des 100-Tage-EMA bei 3.222 $ zu sehen ist. Umgekehrt könnte eine abwartende Haltung die Gebote in Richtung $3.370-$3.390 wiederbeleben.

In früheren Berichten wiesen wir darauf hin, dass das anhaltende Scheitern des Goldpreises, über die Spanne von $ 3.352-$ 3.370 auszubrechen, das Aufwärtspotenzial trotz unterstützender technischer Daten begrenzt hat. Die Ablehnung bei 3.312 $ verstärkt dieses Thema, wobei ein klarer Ausbruch noch erforderlich ist, um das Bild zu ändern. Händler sollten vorsichtig bleiben, da makroökonomische Schlagzeilen weiterhin die Stimmung dominieren.

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