EUR/USD fällt um 0,5% vom Vier-Tages-Hoch angesichts der dovishen Aussichten der EZB zurück
Der EUR/USD-Kurs musste eine Umkehr seiner jüngsten Kursgewinne hinnehmen, nachdem er am 5. Februar ein Vier-Tages-Hoch von 1,0445 erreicht hatte.
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Die Erholung, die den dritten Aufwärtstag in Folge im Februar markierte, wurde durch den exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) der 50-Tage-Linie, einem wichtigen technischen Widerstandswert, gestoppt. Infolgedessen beendete das Paar den Tag bei 1,0404 und gab damit fast die Hälfte seiner früheren Gewinne wieder ab.
Am 6. Februar steht EUR/USD weiterhin unter Abwärtsdruck, fällt um 0,5 % und handelt beim europäischen Handel bei 1,0378. Damit liegt die Paarung unter dem Vortagestief von 1,0370 und die allgemein rückläufige Stimmung hält an. Der Relative Strength Index (RSI) auf der 4-Stunden- und der Tages-Chart hat sich inzwischen vom zinsbullischen in den neutralen Bereich bewegt, was auf einen Verlust des kurzfristigen Aufwärtsmomentums hindeutet.
EUR/USD-Ausblick: EZB-Inflationsziel belastet den Euro, während der US-Dollar aufwertet
EUR/USD sieht sich der kurzfristigen Unterstützung bei 1,0331 gegenüber, wo weitere Rückgänge die Widerstandsfähigkeit des Paares testen könnten.
EUR/USD-Kursdynamik (Dezember 2024-Februar 2025). Quelle: TradingView.
Die technischen Aussichten in Verbindung mit den anhaltenden Erwartungen einer Lockerung der EZB-Politik belasten den Euro weiterhin. EZB-Beamte sind nach wie vor zuversichtlich, dass die Inflation bis Ende 2025 zum Ziel der Zentralbank von 2 % zurückkehren wird, was den Druck auf den Euro angesichts eines stärkeren US-Dollars aufrechterhält.
Was die Wirtschaftsdaten betrifft, so warten die Händler auf die Einzelhandelsumsätze der Eurozone für Dezember, die im Jahresvergleich voraussichtlich um 1,9 % steigen werden, gegenüber 1,2 % im November. Im Vergleich zum Vormonat wird jedoch ein Rückgang um 0,1% erwartet, was die kurzfristige Performance des Euro weiter beeinträchtigen könnte.
Während EUR/USD zu Beginn dieser Woche einige Anzeichen einer Erholung zeigte, begrenzen technischer Widerstand und dovishe EZB-Erwartungen weiterhin das Aufwärtspotenzial. Die kurzfristigen Aussichten des Paares konzentrieren sich weiterhin auf die potenzielle Unterstützung bei 1,0331, wobei ein Durchbruch unter diese Marke einen Abwärtstrend verstärken dürfte.
Die Inflation in der Eurozone stieg auf 2,5 %, was dazu beitrug, dass EUR/USD auf einen wichtigen technischen Widerstand traf. Das Paar verzeichnete eine volatile Kursentwicklung und stieg in der Woche um 1,1 %.
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