Gold bleibt stabil, nachdem Indien die Einfuhrzölle auf Gold auf 15 % erhöht hat

Gold bleibt stabil, nachdem Indien die Einfuhrzölle auf Gold auf 15 % erhöht hat
Gold fällt heute um 0,79 % aufgrund von Risiken

Gold (XAU) wird bei 4.507,96 $ gehandelt, was einem Rückgang von 0,79 % am Tag entspricht, und liegt unter seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten. Der Vermögenswert zeigt weiterhin Schwäche angesichts anhaltenden Verkaufsdrucks.

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Höhepunkte

  • Gold-Preise bleiben angesichts des erhöhten geopolitischen Risikos durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie der Beinahe-Schließung der Straße von Hormus volatil.
  • Steigende Ölpreise, anhaltende Inflation in den USA und die Erhöhung der indischen Goldimportzölle auf 15 % sorgen weiterhin für globalen und inländischen Preisdruck.
  • Gold handelt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten mit starkem Abwärtsmomentum; die Handelsspanne der letzten fünf Tage liegt bei 4.450–4.570 $, das Abwärtsrisiko überwiegt, sofern 4.645 $ nicht überschritten werden.

Angebotsrisiko und Spannungen im Nahen Osten stützen die Goldnachfrage bei Zinsunsicherheiten

Geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die nahezu vollständige Schließung der Straße von Hormus sorgen weiterhin für ein volatiles Umfeld für Gold, indem sie hohe Risiken in den Lieferketten aufrechterhalten und globale Unsicherheit schüren. Steigende Ölpreise, ausgelöst durch diese Ereignisse und die anhaltende Instabilität im Nahen Osten, verstärken den Inflationsdruck und führen weiterhin zu einer erhöhten Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen. Gleichzeitig haben gemeinsame Erklärungen Russlands und Chinas, in denen die US-Pläne für ein erweitertes Raketenabwehrsystem verurteilt werden, sowie die jüngsten regulatorischen Maßnahmen in Indien, die die Goldimportzölle von 6 % auf 15 % erhöhten, zu makroökonomischen Risiken und Volatilität bei den inländischen Goldpreisen beigetragen. Die allgemeine Anlegerstimmung bleibt aufgrund anhaltender Inflationssorgen und der Erwartung dauerhaft hoher Zinsen in den Vereinigten Staaten unter Druck.

Negativer Schwung und Oszillatoren treiben anhaltenden Abwärtstrend für XAU

Technisch gesehen handelt XAU unterhalb seines SMA-20 (4.613,25 $), SMA-50 (4.668,25 $) und SMA-200 (4.600,16 $). Der Ichimoku Kijun liegt bei 4.644,84 $ und fungiert als unmittelbarer Widerstand. Momentum-Indikatoren sind negativ: Der MACD und ADX signalisieren weiterhin Schwäche, der RSI liegt bei 42,25, CCI bei -104,09 und der BBP befindet sich deutlich im negativen Bereich, was die vorherrschenden überverkauften Bedingungen und die Dominanz der Verkäufer bestätigt. Stoch RSI und der HMA deuten auf eine mögliche kurzfristige Erholung hin, während der Awesome Oscillator weiterhin mit dem übergeordneten Abwärtstrend übereinstimmt. Gold eröffnete mit einer leichten Abwärtslücke zum vorherigen Schlusskurs und wird derzeit nahe dem Tagestief gehandelt, was auf moderate Volatilität und anhaltenden Verkaufsdruck nach der Eröffnung hindeutet. Es gibt Divergenzen unter den Oszillatoren, da der Stoch RSI ein starkes Kaufsignal liefert, während der übergeordnete Abwärtstrend bestehen bleibt.

Konsolidierung erwartet, da breakout-Wahrscheinlichkeit gering bleibt und Abwärtsrisiko zunimmt

In den nächsten fünf Handelstagen dürfte XAU innerhalb einer Volatilitätsspanne von 4.450 bis 4.570 $ schwanken. Die Wahrscheinlichkeit eines Aufwärts-breakouts bleibt mit weniger als 20 % gering. Das vorherrschende Szenario geht von einer Konsolidierung innerhalb dieses Korridors nahe dem aktuellen Niveau aus, wobei das Abwärtsrisiko dominiert, falls XAU unter 4.450 $ fällt. Sollte der Widerstand bei 4.645 $ zurückerobert werden, könnte sich eine Bewegung in Richtung des oberen Endes der Spanne rasch entwickeln; umgekehrt würde ein Bruch der unteren Grenze weiteres Abwärtspotenzial eröffnen.

Anton Kharitonov, Experte bei Traders Union, sieht Gold sowohl durch anhaltende makroökonomische Gegenwinde als auch durch technische Schwäche unter Druck. Er stellt fest, dass das Abwärtsrisiko bestehen bleibt, solange der Vermögenswert unter den wichtigen Durchschnitten notiert und der Verkaufsdruck dominiert. Für ein Aufwärtsszenario ist ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand erforderlich, was derzeit unwahrscheinlich erscheint. „Solange Gold nicht die Marke von 4.645 $ zurückerobert, bleibt das Basisszenario defensiv – ich sehe weitere Schwäche als Hauptrisiko.“

Zuvor stellten Analysten fest, dass anhaltender Verkaufsdruck und breite Marktvorsicht die Stimmung am Goldmarkt trotz geopolitischer und institutioneller Unterstützung dominierten. Die jüngste Verschlechterung der Kursentwicklung angesichts eskalierender geopolitischer Risiken und inländischer regulatorischer Veränderungen unterstreicht die Notwendigkeit für Händler, das Niveau von 4.450 $ genau zu beobachten, da ein Unterschreiten dieser Schwelle den Abwärtsdruck beschleunigen könnte.

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