Mecklenburg-Vorpommern beziffert Brückenerhalt auf 36 Millionen Euro pro Jahr bis 2032

Mecklenburg-Vorpommern beziffert Brückenerhalt auf 36 Millionen Euro pro Jahr bis 2032
Brücken kosten 36 Mio. jährlich

In Mecklenburg-Vorpommern werden seit fünf Jahren im Schnitt rund vier Teilbauwerke von Autobahnbrücken pro Jahr modernisiert und instandgesetzt. Für den Brückenerhalt unter Bundesverwaltung veranschlagt die Bundesregierung bis 2032 einen jährlichen Mittelbedarf von rund 36 Millionen Euro im Land.

Höhepunkte

  • Mecklenburg-Vorpommern benötigt bis 2032 jährlich rund 36 Millionen Euro für den Erhalt von Autobahnbrücken unter Bundesverwaltung.
  • In den vergangenen fünf Jahren wurden durchschnittlich vier Teilbauwerke pro Jahr an Autobahnbrücken in Mecklenburg-Vorpommern modernisiert oder instandgesetzt.
  • Die Bundesregierung veröffentlicht aus Sicherheitsgründen keine Detailangaben zu besonders sanierungsbedürftigen Brücken, um Risiken durch Sabotageakte zu vermeiden.

Sanierungsumfang und Finanzbedarf bis 2032

Wie der Deutsche Bundestag unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion mitteilt, liegt der Modernisierungs- und Instandsetzungsumfang bei Autobahnbrücken in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen fünf Jahren bei durchschnittlich rund vier Teilbauwerken jährlich.

Die Angaben beziehen sich auf Brücken unter Bundesverwaltung. Nach Darstellung der Bundesregierung wird für deren Erhalt im Zeitraum bis 2032 ein Mittelbedarf von rund 36 Millionen Euro pro Jahr angesetzt.

Sicherheitslage begrenzt öffentliche Detailangaben

Zu besonders sanierungsbedürftig eingestuften Brückenbauwerken innerhalb und außerhalb des Kernnetzes besonders wichtiger Autobahnabschnitte in Mecklenburg-Vorpommern macht die Bundesregierung keine öffentlichen Angaben.

Zur Begründung verweist sie auf die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur für die Resilienz der Bundesrepublik Deutschland in Krisen- und Katastrophenfällen. Angesichts der sich in den vergangenen Jahren global und in Deutschland verschärfenden Sicherheitslage sieht die Regierung in einer Veröffentlichung der Daten ein Risiko, weil gezielte Sabotageakte und Angriffe auf diese Infrastruktur erleichtert werden könnten.

In unserem früheren Beitrag zum Bedarfsplan Schiene bis einschließlich 2032 haben wir den von der Bundesregierung bezifferten Finanzbedarf für Ausbau und Erhalt der Bundesschienenwege zusammengefasst. Demnach sind die Mittel für 2026 im Bundeshaushalt eingeplant, während Umfang und Tempo der Vorhaben ab 2027 von den verfügbaren Haushaltsmitteln und der mittelfristigen Finanzplanung abhängen.

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